NBA - Golden State Warriors erspielen sich Matchbälle gegen Boston Celtics - Serie von Steph Curry endet

Für Nationalspieler Daniel Theis und die Boston Celtics droht der Traum vom NBA-Titel zu platzen. Der Rekordmeister verlor das fünfte Finalspiel in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga bei den Golden State Warriors 94:104 und geriet in der Best-of-seven-Serie mit 2:3 in Rückstand. Boston muss nun zweimal nacheinander gewinnen, um doch noch seine 18. Meisterschaft zu holen.

Überragender Dunk in den Finals: Wiggins setzt Ausrufezeichen

Quelle: Perform

An der Dreierlinie gelang Stephen Curry einfach nichts, am Ende war dem Scharfschützen der Golden State Warriors seine so seltene Nietenserie aber herzlich egal. "Ich habe keine Angst vor einem Null-zu-Irgendwas-Abend", sagte der Basketballstar nach dem 104:94 im fünften NBA-Finale gegen die Boston Celtics. Trotz seiner "off-night" führen die Warriors mit 3:2 und haben nun zwei Matchbälle.
"Es ist egal, ob Steph 43, zehn oder vier Punkte macht, oder ob er 16 Punkte bei 22 Würfen holt - ein Sieg ist ein Sieg", sagte Teamkollege Draymond Green. Curry werde "in Spiel sechs wütend sein, und genau das brauchen wir." Auch Klay Thompson gab sich betont entspannt: "Wir machen uns nie Sorgen um unsere Nummer 30. Der Mann ist ein Magier."
Curry, der seine Warriors drei Tage zuvor mit einer 43-Punkte-Gala in Boston zum Sieg geworfen hatte, setzte alle neun Dreierversuche daneben. Erstmals ging der MVP-Kandidat nach 132 aufeinanderfolgenden Playoff-Spielen leer aus, Currys Lauf mit mindestens einem Dreier pro Partie (in regular season und postseason) endete nach 233 Einsätzen. Der Superstar kam auf nur 16 Punkte.
Wie denn nun mit solchen Schwächephasen umzugehen sei, fragte ein Reporter. "Weiter werfen" lautete die Antwort des besten Dreierschützen der NBA-Geschichte, "so einfach ist das." Curry konnte aber auch froh sein, dass andere in die Bresche sprangen. Etwa Andrew Wiggins, der auf 26 Punkte und 13 Rebounds kam. Thompson versenkte fünf Dreier und sammelte 21 Punkte.

Schlechte Aussichten für die Celtics

"Natürlich stört mich das", sagte Curry zu seiner Leistung, "du willst das Spiel ja beeinflussen." Glücklicherweise sei das Werfen aber nicht das einzige, "was du da draußen machst". Auch spreche die Statistik dafür, "dass ich im nächsten Spiel besser werfe".
Schlechte Aussichten für Boston und Nationalspieler Daniel Theis, der zum dritten Mal nacheinander nicht zum Einsatz kam. Die Hoffnungen des Rekordmeisters auf die 18. Meisterschaft sind stark gesunken. In der Nacht zu Freitag muss im heimischen TD Garden ein Sieg her, um Spiel sieben zu erzwingen. Dieses würde am Sonntag in San Francisco über die Bühne gehen.
Viel spricht nun dafür, dass Golden State seinen vierten NBA-Titel in acht Jahren holt. Boston, das in Jayson Tatum (27 Punkte) und Marcus Smart (20) seine besten Werfer hatte, leistete sich 18 Ballverluste. Trainer Ime Udoka kritisierte die fehlende Konstanz über volle 48 Minuten. Dennoch solle des Team "mit Zuversicht" nach Hause reisen.
"Wir haben zwei Versuche, um einen Sieg zu holen, aber wir wissen auch, wie schwierig es wird", sagte Udokas Gegenüber Steve Kerr: "Niemand feiert, aber wir freuen uns, in dieser Position zu sein und wollen das ausnutzen."
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Quelle: Perform

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