Statue für Dirk Nowitzki vor Halle der Dallas Mavericks enthüllt: "Super emotional"

Weitere große Ehre für Dirk Nowitzki: Die Dallas Mavericks haben vor dem heimischen American Airlines Center eine Statue ihres langjährigen Leistungsträgers enthüllt und diesen damit zu Tränen gerührt. "Sie sieht unglaublich aus", sagte Nowitzki bei der Zeremonie am ersten Weihnachtstag: "Das ist seht speziell und super emotional für mich. Dieses Ding wird hier jetzt für immer stehen."

Dallas ehrt den Großen: Nowitzki ist jetzt ein Denkmal

Quelle: Perform

Da stand Dirk Nowitzki also, in Weißbronze gegossen, sieben Meter groß und vier Tonnen schwer. Der echte Nowitzki wirkte daneben beinahe klein, das kommt nicht häufig vor. Und er wagte einen Blick weit in die Zukunft. Auch dann nämlich werden noch Menschen vor dieser Statue in Dallas stehen.
"Vielleicht gibt es Google dann schon nicht mehr, aber irgendwie werden sie es nachschlagen", sagte Nowitzki: "'Wer ist dieser Typ? Was hat er gemacht?' Das ist das Tolle an solchen Skulpturen. Dass sie für die Ewigkeit gemacht sind."
Für 500 Jahre zumindest, das haben die Erbauer versprochen, erinnert nun also ein Riese aus Metall an den Größten der Dallas Mavericks - und einen der größten Basketballer der Geschichte.
Am ersten Weihnachtstag wurde die Statue vor dem American Airlines Center feierlich enthüllt. Nowitzki, 44, war mit seiner ganzen Familie da. Die Eltern Helga und Jörg und Schwester Silke waren aus Deutschland gekommen. Mit Nowitzki, seiner Frau Jessica und den Kindern Malaika, Max und Morris saßen sie in der ersten Reihe.
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Die Dirk-Nowitzki-Statue vor der Halle der Dallas Mavericks in den USA

Fotocredit: Getty Images

Nowitzki sieht Mavericks-Sieg gegen die Lakers

Drinnen in der Arena sahen sie später einen Sieg der Mavericks, 124:115 gewann Dallas gegen die Los Angeles Lakers. Noch zur Halbzeit lag Dallas mit 43:54 zurück, das dritte Viertel entschied dann aber das Spiel: Mit 51:21 überrollten die Mavericks den Gegner, in dieser Saison schaffte bislang kein Team mehr Punkte in einem Durchgang.
Das beste Team der Liga indes untermauerte seinen Status im Topspiel: Die Boston Celtics schlugen Verfolger Milwaukee Bucks mit 139:118 und stehen mit 24 Siegen aus 34 Spielen weiter an der Spitze der Eastern Conference. Jayson Tatum ragte mit 41 Punkten für die Celtics heraus.
Die New York Knicks kassierten schon die dritte Niederlage in Folge. Den Philadelphia 76ers unterlag das Team des Deutschen Isaiah Hartenstein mit 112:119, liegt als Sechster im Osten aber weiter gut im Rennen. Hartenstein kam auf zwei Zähler.
Superstar Luka Doncic führte Dallas mit 32 Punkten an, auf der anderen Seite halfen auch die 38 Zähler von LeBron James den Lakers nicht entscheidend. Der deutsche Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder kam für Los Angeles auf sieben Punkte.
In der Halle wurde es gegen Ende der ersten Spielhälfte besonders laut, als die Kameras Nowitzki einfingen, es folgte wenig später das starke dritte Viertel.
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51 Punkte in einem Viertel! Mavs verderben LeBron das Rekordspiel

Quelle: Perform

Nowitzki ist eine Dallas-Legende

Es war ein wichtiger Erfolg im Rennen um die Playoffs, bloß ein kleiner natürlich in der Geschichte der Franchise. In dieser nimmt Nowitzki die tragende Rolle ein, das ist nun auch vor der Arena sichtbar. Mavericks-Besitzer Mark Cuban löste damit ein Versprechen ein, das er dem Deutschen gleich nach dessen Rücktritt im Jahr 2019 gegeben hatte.
Seine gesamte NBA-Karriere, 21 Jahre, hat Nowitzki bei den Mavericks verbracht, 2011 führte er das Team zur einzigen Meisterschaft.
Am Sonntag adelte auch Lakers-Superstar LeBron James den Deutschen als "Legende", "Ikone", als "besten internationalen Spieler aller Zeiten". Nowitzki habe "eine ganze Position revolutioniert", so James, der im Finale 2011 mit Miami Heat das Nachsehen hatte.

Nowitzki und der "One Leg Fadeaway"

Kaum zu verteidigen war stets Nowitzkis Sprungwurf, der One Leg Fadeaway, und natürlich zeigt ihn die Statue in genau dieser Pose. Auch die Inschrift am Sockel wortspielt damit, Nowitzki hat sie selbst gewählt: "Loyalty never fades away", Loyalität vergeht nie.
Es ist nicht die erste Ehrung für den Würzburger in Dallas. Sein Trikot hängt bereits unter dem Dach der Arena, die legendäre Rückennummer 41 wird nicht mehr vergeben. Richtig angenehm ist ihm all die Aufmerksamkeit nicht, er sei froh, dass er es hinter sich habe, sagte Nowitzki am Sonntag grinsend.
Im August 2023 dürfte er allerdings doch noch mal im Rampenlicht stehen. Dann soll Nowitzki in die Hall of Fame der NBA aufgenommen werden.
(SID)
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Hart, härter, Harden! Weihnachtsoutfit begeistert die NBA

Quelle: SNTV

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