NBA-Finals: Dallas Mavericks verlieren auch drittes Finalspiel gegen die Boston Celtics - Luka Doncic foult aus

Die Dallas Mavericks haben nach eine weitere Niederlage kassiert und stehen vor dem K.o. in der NBA-Finalserie. Die Mannschaft um Maximilian Kleber verlor auch das dritte Duell mit den Boston Celtics, nach einem 99:106 in eigener Halle steht es in der "Best-of-seven-Serie" 0:3 aus Sicht der Mavericks. Einen solchen Rückstand hat in der Geschichte der NBA-Finals noch kein Team aufgeholt.

Die Dallas Mavericks haben auch Spiel drei der NBA-Finals gegen die Boston Celtics verloren.

Fotocredit: Getty Images

Sichtlich enttäuscht trottete Dirk Nowitzki Richtung Kabine, das verhagelte Jubiläum hinterließ Spuren.
Auf den Tag genau 13 Jahre nach dem Titelgewinn mit den Dallas Mavericks musste sich das Klubidol aus der ersten Sitzreihe ansehen, wie seine Nachfolger einen schweren Wirkungstreffer kassierten. Durch ein 99:106 in eigener Halle steht es im NBA-Finale gegen die Boston Celtics 0:3, Dallas braucht ein ziemlich großes Wunder.
Schon häufiger lag in der langen Geschichte der Basketball-Profiliga ein Team in den Play-offs so klar zurück, die Statistik spricht eine klare Sprache.
Sie lautet 0:156, noch nie gelang es, aus einem 0:3 in einer Best-of-seven-Serie noch ein 4:3 zu machen. Die Antwort auf die Frage, was der Mannschaft um den blassen Würzburger Maximilian Kleber (null Punkte, ein Rebound) jetzt dennoch Mut machen könnte, ist einfach. Sie lautet: nichts.
Boston, das kurz davor steht, mit dem 18. Titelgewinn die Los Angeles Lakers hinter sich zu lassen und wieder zum alleinigen Rekordmeister zu werden, hat all seine bisherigen sieben Auswärtsspiele in der aktuellen Meisterrunde gewonnen.

Boston schlägt Mavericks ohne Porzingis

Und in Spiel drei fehlte auch noch Kristaps Porzingis, der den Mavs besonders im Auftaktduell große Probleme bereitet hatte.
Alles spricht für die Celtics, denn Dallas nutzte etwa einen guten Start - Superstar Kyrie Irving traf mit seinem ersten erfolgreichen Dreier in der Serie (!) zum 25:12 - nicht.
Auch eine Aufholjagd mit 22:2-Run war letztlich nutzlos, dazu schadete sich das Team selbst. Schlüsselspieler Luka Doncic kassierte gut vier Minuten vor Schluss beim Stand von 90:93 sein sechstes Foul und musste vom Feld.
Danach ging es dahin, Boston um seine Topspieler Jayson Tatum (31 Punkte) und Jaylen Brown (30) holte sich drei Matchbälle. Schon in der Nacht zu Samstag könnte alles vorbei sein.

Doncic mault wegen Schiedsrichtern

"Wir konnten nicht körperlich spielen", beschwerte sich Doncic, zur Schiedsrichterleistung wollte der Slowene lieber "nichts sagen".
In seinem 48. Playoff-Einsatz erreichte der 25-Jährige erstmals die Foulgrenze, vier Vergehen leistete sich der Point Guard allein im Schlussviertel.
Doncic habe "eine Zielscheibe auf der Brust", sagte Mavericks-Trainer Jason Kidd, der als Champion von 2011 am besonderen Abend viele Weggefährten traf.
Neben Nowitzki, Berater der Franchise, waren auch Jason Terry, Shawn Marion und J.J. Barea gekommen. Glück brachten die Helden von einst nicht.
Das könnte Dich auch interessieren: Verletztenmisere nervt Alba-Guard Thomas
(SID)
picture

Highlights: Dallas Mavericks erstmals nach elf Jahren im Finale

Quelle: Perform


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung