Olympia 2024 - Guerschon Yabusele mit spektakulärem Poster-Dunk über LeBron James: "Werde ich zu Hause aufhängen"

Im spektakulären Finale der Olympischen Spiele unterlagen die französischen Basketballer den USA mit 87:98, mussten sich vor heimischen Fans mit Silber begnügen - und sorgten dennoch für das größte Highlight des Abends. Im zweiten Viertel stopfte Guerschon Yabusele den Ball über Superstar LeBron James brachial in den Korb, brachte die Halle zum Beben und lieferte so ein "Poster" für die Ewigkeit.

Basketball - Paris 2024 - Gold Medal Match - Clip - Yabusele dunk over Lebron James with multi co...

Quelle: Eurosport

Auch Eurosport-Experte Alex Vogel explodierte. "Was für eine Aktion", schrie der Co-Kommentator ins TV-Mikrofon und attestierte Yabusele den Ritterschlag eines jeden Dunks: "Schon ein ordentliches Poster."
Spektakuläre Dunks sind im Basketball bekanntlich keine Seltenheit.
Die Königsdisziplin jedoch ist es, den Ball dabei über seinen Gegenspieler in den Ring zu drücken, diesen "aufs Poster" zu nehmen - und genau das tat der französische Power Forward gegen niemand Geringeres als "King" James.
"Das ist unglaublich! Er kann das im Zimmer seiner Kinder aufhängen und es ihnen zeigen", sagte sein Mitspieler Rudy Gobert im Eurosport-Interview und nahm damit vorweg, was auch Yabusele selbst ankündigte. Das "Poster", so der 28-Jährige, werde in seinem Haus sicherlich ein Plätzchen finden.

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Highlights: Dream Team zaubert sich zur Goldmedaille

Quelle: Eurosport

Angesprochen auf seinen Monster-Dunk erklärte Yabusele, er habe in diesem Moment nicht nachgedacht: "Als ich den Kontakt sah und ihn trotzdem nahm, hat es uns allen einen Schub gegeben. Es hat uns wirklich gepusht. Soweit ich weiß, reden im Moment alle ein bisschen darüber."

Yabusele glänzt bei Olympia

Doch nicht nur wegen seines spektakulären Dunks über James ist der Franzose nach den Olympischen Spielen in aller (Basketball-) Munde, sondern auch wegen seiner überragenden Turnierleistung im Generellen.
Das 2,04 m große Kraftpaket tankte sich nämlich wie ein Berserker durch die gegnerischen Abwehrreihen. Schon im Halbfinale gegen Deutschland überzeugte er mit präzisen Korblegern, ging, als Top-Talent Victor Wembanyama schwächelte, mit breiter Brust voran - und wurde von den Fans mit "MVP, MVP"-Sprechchören bei jedem Freiwurf gefeiert.

"Dunk-Opfer" James wird MVP

Diese Lobpreisungen für Yabusele als "Most Valuable Player" ließ das französische Publikum auch im Finale erklingen. Zum wertvollsten Spieler der Olympischen Spiele allerdings wurde dessen "Dunk-Opfer" James gewählt.
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Was für ein Move: James lässt Muskeln spielen

Quelle: Eurosport

James hatte im Dream-Team der US-amerikanischen Olympiasieger nämlich herausgeragt, trotz seines Alters von 39 Jahren. Der beste Punktesammler der NBA-Geschichte führt zudem die "All-Star Five" an, der neben seinem Mitspieler Stephen Curry auch Wembanyama, Serbiens Superstar Nikola Jokic und Deutschlands Weltmeister-Kapitän Dennis Schröder angehören.
Yabusele hingegen schaffte es "nur" ins All-Second-Team. Für den Franzosen dennoch eine Ehre: Schließlich ist der Real-Madrid-Profi der Einzige unter den besten zehn Spielern dieser Olympischen Spiele, der sein Geld nicht (mehr) in der NBA verdient.

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Es regnet Dreier in Paris! Curry fackelt im Finale Feuerwerk ab

Quelle: Eurosport


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