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Olympia 2024: Sieg über Griechenland - Deutsche Basketballer stehen im Halbfinale und greifen nach einer Medaille
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Update 06/08/2024 um 20:23 GMT+2 Uhr
Angefeuert von Edelfan Dirk Nowitzki sind die deutschen Basketballer ihrem Traumziel einen großen Schritt näher gekommen und greifen erstmals nach einer olympischen Medaille. Vor den Augen ihrer Idole zogen die Weltmeister von Trainer Gordon Herbert nach einem hart erkämpften 76:63 (36:36) gegen Griechenland und NBA-Star Giannis Antetokounmpo ins Halbfinale von Paris ein.
Turnaround im Viertelfinale: DBB-Team macht Griechenland platt
Quelle: Eurosport
Franz Wagner war mit 18 Punkten bester Werfer des DBB-Teams, Antetokounmpo konnte mit seinen 22 Zählern den ersten Halbfinaleinzug der deutschen Männer bei Olympischen Spielen nicht verhindern.
In der Runde der letzten vier geht es für Deutschland am Donnerstag gegen Gastgeber Frankreich, die die DBB-Auswahl in der Gruppenphase hochüberlegen geschlagen hatte. Ein Sieg und die dritte Medaille beim großen Turnier nacheinander wären dem deutschen Team nicht mehr zu nehmen. Ansonsten gibt es noch die Chance auf Bronze.
"Es war ein sehr, sehr hartes Stück Arbeit, aber es ist extrem cool, mit der Truppe weiterzuspielen. Hoffentlich können wir noch ein paar Siege feiern", sagte Franz Wagner am Eurosport-Mikrofon.
Olympia Paris 2024
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In der Bercy Arena von Paris knüpften Kapitän Dennis Schröder und Co. gegen aufmüpfige Griechen jedoch erst spät an ihre starken Auftritte aus der Gruppenphase an.
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Logo-Dreier! Schröder macht den Sack zu
Quelle: Eurosport
Experte Femerling: Man muss auch mal "hässlich" gewinnen
"Wir haben es in den letzten drei Vierteln besser geschafft, sie aus der Zone rauszuhalten. Das war im ersten Viertel ein bisschen schwierig, aber es zahlt ein gutes Team aus, dass man sowas im Spiel dann auch anpassen kann", analysierte Wagner.
Eurosport-Experte Patrick Femerling erkannte in der ersten Halbzeit "mehr Kampf und Krampf als ein schönes Spiel" der deutschen Mannschaft. "Aber es war auch ein Wake-Up-Call, dass man Spiele auch manchmal 'hässlich' spielen muss, um zu gewinnen", ergänzte Femerling.
Mit einer makellosen Bilanz von drei Siegen aus drei Spielen - darunter ein beeindruckender Sieg gegen Mitfavorit Frankreich zum Abschluss - war die deutsche Mannschaft am Wochenende von Lille in das Olympische Dorf in der Hauptstadt umgezogen.
Schwaches erstes Viertel von Deutschland
Dementsprechend klar war auch die Ausgangslage vor dem Duell mit den Griechen, die als einer der beiden besten Gruppendritten gerade noch im Viertelfinale eingezogen waren: Deutschland war klar favorisiert - trotz Antetokounmpo.
Gerade in dem zweifachen NBA-MVP, laut Herbert "einer der besten Spieler der Welt", erwarte die Mannschaft aber "ein extrem schweres Spiel", mahnte Daniel Theis.
Er sollte Recht behalten, Griechenland erwischte den besseren Start deutlich. Bei den Deutschen sorgt die Kombination aus zu wenig Intensität in der Defensive und zu viel Statik in der Offensive dafür, dass Herbert schon nach etwas mehr als drei Minuten die erste Auszeit nehmen musste. Der Ertrag blieb übersichtlich, nur elf eigene Punkte im ersten Viertel waren deutlich zu wenig.
Nowitzki jubelt mit der deutschen Mannschaft
Weil danach aber auch die Distanzwürfe immer besser fielen, schaffte es die deutsche Mannschaft einen Rückstand von zwölf Punkten noch vor der Halbzeit aufzuholen: Neun Sekunden vor dem Ende des zweiten Viertels gelang Theis in Zusammenarbeit mit Schröder per Alley-Oop der Ausgleich.
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Spektakulär: Schröder und Theis zaubern bei Alley Oop
Quelle: Eurosport
Auch im Anschluss blieb die Partie zunächst sehr eng, als gleich die Deutschen nun endgültig im Spiel ankamen.
Als Isaac Bonga mit Ende des dritten Viertels aus der Distanz auf 59:52 stellte, reckte auch Nowitzki an der Seitenlinie den Faust.
Und auch danach hatte der 46-Jährige weiter Grund zum Jubeln: Deutschland brachte die Führung über die Zeit – und kämpfte nun um die Medaillen.
Bundestrainer Gordon Herbert sagte bei Eurosport: "Unsere zweite Garde kam gegen Ende des ersten Viertels ins Spiel und hat großartige Arbeit geleistet. Unsere Intensität, Körperlichkeit und Energie wurden besser. Sie gaben den Ton an, und nach der Halbzeitpause waren wir dann viel besser. Eine große Stärke von uns ist, dass wir zwölf Spieler haben, die spielen können. Die anderen Jungs sind eingesprungen."
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(mit SID)
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