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Biathlon: Laura Dahlmeier verpasst Podest bei starker Mannschaftsleistung
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Publiziert 21/01/2018 um 13:40 GMT+1 Uhr
Die siebenmalige Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier hat zum Abschluss der Olympia-Generalprobe beim Weltcup in Antholz ihren vierten Podestplatz in Folge verpasst. Im Massenstart über 12,5 km musste sich die 24-Jährige am Sonntag nach zwei Strafrunden mit Rang fünf zufrieden geben. Die dreimalige Olympiasiegerin Darja Domratschewa (Weißrussland) sicherte sich den Sieg.
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Zweiter wurde die Slowakin Anastasiya Kuzmina (3). Die Führende im Gesamtweltcup, die Finnin Kaisa Mäkäräinen, lief trotz vier Strafrunden noch auf den dritten Platz.
Maren Hammerschmidt (1 Strafrunde) auf Platz sechs sowie Franziska Preuß (1) und Vanessa Hinz (1) auf den Rängen acht und neun sorgten für ein starkes Mannschaftsergebnis des Deutschen Skiverbandes (DSV). Franziska Hildebrand kam nach drei Fehlern am Schießstand als 15. ins Ziel, Denise Herrmann schoss fünfmal daneben und wurde 21.
"Es war ein sehr anstrengendes Rennen. Die Bedingungen waren sehr langsam, und ich war k.o. Ich bin froh, dass ich es noch auf den fünften Platz geschafft habe", sagte Dahlmeier.
Nun Pause und Training bis Olympia
Bis zum letzten Stehendanschlag besaßen Dahlmeier, Preuß und Hinz gar noch Siegchancen. Die bis dahin souverän in Führung liegende Lokalmatadorin Dorothea Wierer schoss gleich zwei Fahrkarten, und auch Kuzmina verfehlte dahinter eine Scheibe. Doch auch die drei deutschen Läuferinnen kamen nicht fehlerfrei durch und mussten jeweils einmal in die Strafrunde.
Dahlmeier hatte zuvor in Südtirol nach Platz zwei im Sprint die Verfolgung gewonnen und ihre Medaillenambitionen für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) eindrucksvoll untermauert.
Nach den strapaziösen Heimspielen in Oberhof und Ruhpolding sowie der kraftraubenden Generalprobe in Antholz dürfen sich die deutschen Biathleten nun erst einmal erholen und neue Kräfte sammeln. Vor den Winterspielen findet noch einmal ein mehrtägiges Trainingslager in Hochfilzen statt, ehe am 5. Februar der Flieger nach Südkorea abhebt.
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