Wirbel um Rücktritt von Federica Sanfilippo: Italiens Biathlon-Chef Klaus Höllrigl zeigt Verständnis für Entschluss

Der Rücktritt von Federica Sanfilippo vor dem italienischen Heim-Weltcup in Antholz sorgte für Unruhe in der Biathlonwelt. Nun hat sich Italiens Biathlon-Chef Klaus Höllrigl zur Causa zu Wort gemeldet. Der 42-Jährige zeigte dabei Verständnis für den emotionalen Entschluss der Italienerin. Zuvor war die 32-Jährige vom italienischen Verband aus dem Kader für die anstehenden Rennen gestrichen worden.

Federica Sanfilippo

Fotocredit: Getty Images

"Die Fedi (Federica Sanfilppo) hat mir es persönlich mitgeteilt. Ich war überrascht, aber ich kann ihre Entscheidung nachvollziehen", erklärte Höllrigl gegenüber "sportNews.bz".
Die Entscheidung der Nicht-Nominierung sei durchaus kontrovers gewesen: "In Ruhpolding im Einzel hat Rebecca Passler pausiert, weil wir Eleonora Fauner eine Chance geben wollten. Sie hat zuvor im IBU-Cup gewonnen."
Grundsätzlich habe sich der Verband jedoch alle Möglichkeiten offengelassen: "In Antholz hatten wir vor, die Fedi nicht starten zu lassen, weil Hannah Auchentaller im IBU-Cup einen Sieg und zweiten Platz vorweisen konnte. Für die WM wäre alles offen gewesen, aber in Antholz wäre sie nicht dabei gewesen. Das stimmt."
Zuvor war Dorothea Wierer ihrer Freundin zur Seite gesprungen und hatte den italienischen Verband in einem emotionalen Text kritisiert.
picture

Massenstart-Highlights: So lief das Rennen der Männer in Ruhpolding

Quelle: Eurosport

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung