Biathlon - Elvira Öberg begrüßt schwedischen Vorbereitungsplan mit weniger Reisen: "Bietet mehr Möglichkeiten"

Die schwedische Biathlon-Nationalmannschaft lässt es in diesem Sommer etwas ruhiger angehen. Nationaltrainer Johannes Lukas will "beim Höhentraining etwas den Fuß vom Gas nehmen". Weltmeisterin Elvira Öberg begrüßt den angepassten Vorbereitungsplan des deutschen Trainers. "Mehr Zeit zu Hause zu haben, bietet einem mehr Möglichkeiten, selbst etwas zu unternehmen", sagte die 27-Jährige.

Highlights: Öberg-Show im Einzel von Kontiolahti

Quelle: Eurosport

Das schwedische Nationalteam wird in diesem Sommer einen Großteil der Vorbereitung in Östersund verbringen.
"Es macht Spaß, es jetzt auszuprobieren, wir waren in den letzten Jahren viel unterwegs", sagte Öberg.
Gerade das Reisen an Ruhetagen habe in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, "dass es sich wie eine größere Belastung anfühlt".
"Es ist eine meiner großen Herausforderungen in diesem Sommer und Herbst, gesund zu bleiben. Da hilft es natürlich, weniger zu reisen", betonte Öberg.

Öberg in den vergangenen Jahren Titelsammlerin

Schwedens Cheftrainer Lukas hatte zuletzt gegenüber "Biathlon World" erklärt, dass "man das clever angehen und aus den Erfahrungen der letzten vier Jahre lernen" müsse.
Zumindest der Erfolg sprach indes auch schon in den vergangenen Jahren für die damalige Herangehensweise – Öberg ist eines der erfolgreichen Beispiele.
Schwedens Cheftrainer Johannes Lukas wählt in diesem Jahr einen neuen Ansatz

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Fotocredit: Getty Images

Die 27-Jährige gewann 2025 WM-Gold im Massenstart, wurde in der abgelaufenen Saison im Gesamtweltcup Vierte und holte bei den Olympischen Spielen im Februar Silber mit der Staffel.
Vor allem im Stehschießen sieht die jüngere Schwester von Hanna Öberg noch Potenzial – gerade in der Geschwindigkeit.

Das will Öberg anpassen

"Wir haben jetzt darüber gesprochen, aber man kann nicht alles innerhalb einer Saison auf den Kopf stellen. Ich sehe aber, dass ich noch einige Jahre dabei bleiben werde. Dann wird es eben ein Prozess", sagte die Staffel-Olympiasiegerin von 2022: "Natürlich möchte man dieses Jahr vielleicht etwas schneller schießen, aber das ist eine langfristige Aufgabe."
Vielleicht bietet das ruhigere Programm im Sommer die Möglichkeit, die ersten Schritte in diesem langfristigen Prozess zu gehen.
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Quelle: Eurosport


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