Auch Biathlon-Legende Ole Einar Björndalen trauert um verstorbene Laura Dahlmeier: "Furchtbar tragisch"

Ole Einar Björndalen hat mit Bestürzung auf den tragischen Tod von Laura Dahlmeier reagiert. "Es ist furchtbar tragisch. Sie wird schwer vermisst werden", sagte der erfolgreichste Biathlet der Geschichte in einem Interview mit dem "Dagbladet". Dahlmeier war am Montag im pakistanischen Karakorum-Gebirge am Laila Peak (6096 m) von einem Steinschlag getroffen und dabei tödlich verletzt worden.

Dahlmeier-Seilpartnerin Krauss schildert schrecklichen Unfall

Quelle: SID

"Sie ist viel zu früh von uns gegangen", zeigte sich Björndalen von der Tragödie betroffen: "Sie hatte ihr ganzes Leben noch vor sich und hätte noch so viele schöne Dinge erleben können. Sie betrieb einen Extremsport und war sich der Risiken bewusst. Es war einfach ein Unglück."
Der 51-Jährige selbst war frühzeitig von Bekannten in Deutschland über Dahlmeiers Unfall informiert worden und rechnete schnell mit dem Schlimmsten.
Dahlmeier und Björndalen waren gemeinsam im Biathlon-Zirkus unterwegs. Die vergangenen beiden Jahre trafen sich die beiden bei Rennen als TV-Experten.
"Sie war immer bodenständig, hat nie viel Aufhebens um sich gemacht, sondern war einfach sie selbst. Eine wunderbare junge Frau mit starken Werten", erinnerte sich der Norweger gut an die verstorbene Deutsche: "Sie liebte die Natur und das Gebirge – vielleicht genauso sehr wie den Biathlonsport."
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Biathlon-Legende Ole Einar Björndalen arbeitet in Norwegen für den TV-Sender "TV2"

Fotocredit: Imago

Björndalen über Dahlmeier: "In jungen Jahren erstaunlich gefestigt"

Björndalen ist mit acht Goldmedaillen bei Olympia sowie 20 WM-Titeln und sechs Gesamtweltcupsiegen der erfolgreichste Biathlet der Geschichte. 2016 beendete der Norweger seine herausragende Karriere. Dahlmeier hörte 2019 nach zwei Olympiasiegen und sieben WM-Titeln und einem Gesamtweltcupsieg auf.
"Sie war extrem talentiert und schon in jungen Jahren erstaunlich gefestigt", erinnerte sich Björndalen an die Biathletin Dahlmeier: "In Deutschland dem Druck standzuhalten und so viele Titel zu gewinnen, ist eine enorme Leistung."
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Laura Dahlmeier (31†) war bis 2019 als Biathletin aktiv

Fotocredit: Getty Images

Dahlmeiers Tod habe ihn sehr betroffen gemacht, gab der Norweger zu. "Man wird in solchen Momenten daran erinnert, wie kostbar das Leben ist. Man wird sich bewusst, das Leben zu schätzen – besonders, wenn man Kinder hat", meinte er: "Man sollte nichts als selbstverständlich ansehen."
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"Der reine Wahnsinn!" Heinrich kommentiert Dahlmeier-Gold 2018

Quelle: Eurosport


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