Biathlon-Saisonstart in München: Weltverband IBU plant angeblich Weltcupauftakt Ende Oktober in Großstadt

Beginnt die Biathlon-Saison 2025/26 in München? Laut einer Meldung des norwegischen Fernsehsenders "NRK" befasse man sich beim Weltverband "IBU" mit dem Gedanken. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, die Möglichkeit stehe aber ernsthaft im Raum. Auch der Startzeitpunkt der Saison werde dann vorverlegt. Angedacht sei es, bereits am 19. Oktober die Wettbewerbe in München auszutragen.

Johannes Thingnes Bö (l.) im Gelben Trikot des Gesamtweltcupführenden

Fotocredit: Getty Images

Überflieger Johannes Thingnes Bö steht den München-Plänen positiv gegenüber. "Das würde Spaß machen", sagte der Norweger dem "NRK".
Ähnlich sieht es Teamkollege Vetle Sjastad Christiansen. "Die Tatsache, dass man nicht weit in die Berge oder in den Wald reisen muss, um Biathlon zu sehen, ist meiner Meinung nach die Rettung unseres Sports", so Christiansen.
Die IBU wollte zwar keine Details bestätigen, erklärte aber, dass man über ein Showevent für den Saisonauftakt nachdenke. “Darunter die Präsentation von Weltklasse-Biathlon in einem städtischen Umfeld, um ein neues Publikum anzulocken“, wie der Verband bei "chiemgau24.de" zitiert wird.
Neben dem inzwischen schon traditionellen Weltcupstart der alpinen Skisportler in Sölden Ende Oktober erinnern die Pläne vor allem an den Skilanglauf. Die Langläufer waren für Weltcup-Sprints immer mal wieder in Großstädten zu Gast, unter anderem in Stockholm, Düsseldorf und Dresden.

Schalke regelmäßiger Austragungsort

Auch für die Biathleten sind Ausflüge abseits der traditionellen Wintersportorte nichts völlig Neues. Zwischen Weihnachten und Silvester steht alljährlich die World Team Challenge auf Schalke auf dem Programm, die allerdings nicht zum Weltcup gehört.
Offen bleibt, welche Disziplin in München ausgetragen würde. Sowohl die Sprints im Skilanglauf als auch die World Team Challenge finden auf Runden statt, die kürzer sind als jene in den traditionellen Biathlonrennen. Der Supersprint auf drei Runden mit je einem Kilometer Länge konnte sich nicht durchsetzen und wurde zuletzt komplett aus dem IBU-Kalender gestrichen.
Eine Möglichkeit wäre die Single-Mixed-Staffel, in der die Athletin und der Athlet pro Runde jeweils 1,5 Kilometer absolvieren müssen.
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Quelle: Eurosport


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