Émilien Jacquelin lässt Biathlon-Zukunft weiter offen - Staffel-Olympiasieger von 2026 versucht sich im Radsport
Publiziert 12/07/2026 um 15:56 GMT+2 Uhr
Der französische Biathlon-Olympiasieger Émilien Jacquelin versucht sich seit der vergangenen Saison inklusive der Olympischen Winterspiele 2026 im Radsport. Der 31-Jährige trainiert zurzeit beim NewGen-Team, das zum Decathlon-CMA-CGM-Rennstall gehört. Dort fährt der französische Shootingstar Paul Seixas. Ob Jacquelin eine Zukunft auf dem Rad hat, ist offen - ebenso seine Rückkehr zum Biathlon.
"Nicht von dieser Welt!" Jacquelin-Wahnsinn in der Staffel
Quelle: Eurosport
"In fünf oder sechs Tagen werde ich wissen, ob es klappen kann. Man hat mir gesagt, dass es nicht um Ergebnisse geht, sondern um meine Fähigkeiten und mein Auftreten", sagte Jacquelin im IBU-Interview zu seiner Zukunft im Radsport.
"Wenn alles gut läuft, kann die Geschichte weitergehen", erklärte der Franzose, der sich aktuell mit dem NewGen-Team im Höhentrainingslager in Les Arcs befindet.
Den Biathlon-Sport hat Jacquelin allerdings auch noch nicht aufgegeben: "Im Moment gehen meine Trainer und Teamkollegen davon aus, dass ich zurückkehren werde", erklärte der 31-Jährige und ergänzte: "Was auch immer passiert - ich bin mit mir im Reinen."
Eines ist für Jaquelin klar: "Wenn ich 2030 wirklich dabei sein will, muss ich hungrig sein und dieselbe Motivation spüren wie die jungen Fahrer", sagte Jacquelin mit Blick auf die Winterspiele im eigenen Land. Genau das wolle er mit dem Radsport wiederfinden, wie der Staffel-Olympiasieger von 2026 erklärte.
Jacquelin über Unterschiede zwischen Radsport und Biathlon
Unterschiede gibt es zwischen Radsport und Biathlon einige: "Mein Training besteht jetzt aus fünf Stunden Radfahren bei hoher Intensität, nachdem ich bereits vier Stunden im Sattel saß", erläuterte Jacquelin.
"Beim Biathlon mache ich ein 30-minütiges Aufwärmprogramm, anderthalb Stunden hochintensives Training, dann erhole ich mich und gehe nach Hause. Das ist ganz anders", fügte er an.
Auch beim Thema Druck erkennt Jacquelin einen großen Unterschied: "Man kann in guter Form sein, aber wenn das Schießen nicht klappt, verschwendet man viel Energie mit der Fehlersuche und dem Versuch, sich zu verbessern."
"Bei Abfahrten und im Peloton gibt es zwar technische Fertigkeiten zu erlernen, aber jetzt dreht sich alles um mein Tempo und meine Wattwerte. Es ist mental nicht so anspruchsvoll wie das Schießen", erklärte der Franzose.
In welcher Sportart Jacquelin in Zukunft angreifen wird, klärt sich in den nächsten Tagen. Von der Bildfläche verschwinden wird der 31-Jährige auf jeden Fall nicht.
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