Die Polizei hatte am frühen Samstagmorgen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bozen unter anderem das Hotelzimmer des ehemaligen russischen Dopingsünders durchsucht. Nur eine Woche zuvor hatte Loginow, der 2014 des Epo-Dopings überführt und für zwei Jahre gesperrt worden war, mit seinem überraschenden WM-Titel im Sprint schon die Gemüter erhitzt. Dazu holte er Bronze in der Verfolgung. Im Staffelrennen führte Loginow das russische Quartett am Samstag nur wenige Stunden nach der Razzia als Schlussläufer auf Rang vier.

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Die Staatsanwaltschaft führte die Durchsuchung auf Basis von Paragraph 586 des Strafgesetzbuches durch. Dieser untersagt die Verwendung oder Verabreichung von Dopingmitteln. Unter anderem wurden Loginows Handy und Laptop konfisziert, auch dessen persönlicher Trainer Alexander Kasperowitsch war Ziel der Operation.

"Das Wichtigste ist jetzt, sein psychisches Gleichgewicht wiederherzustellen", sagte Kasperowitsch über seinen Schützling gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS. "Was er sich jetzt am meisten wünscht, ist die Wiedervereinigung mit seiner Familie", fügte er hinzu.

(SID)

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