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Biathlon-WM 2025: Deutschland jubelt über WM-Bronze - Fluch in Mixed-Staffel nach sechs Jahren gebrochen
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Update 13/02/2025 um 08:32 GMT+1 Uhr
Seit 2019 hatte Deutschland bei Biathlon-Weltmeisterschaften keine Mixed-Staffel-Medaille mehr gewonnen - am Mittwoch brachen Selina Grotian, Franziska Preuß, Philipp Nawrath und Justus Strelow zum Auftakt der WM 2025 in Lenzerheide mit Bronze den Fluch. "Man merkt, dass der Druck da war", sagte Preuß mit Tränen in den Augen. Zum Glück kam die Aufholjagd von Johannes Thinges Bö zu spät.
"We are the Champions!" Deutschland feiert erste WM-Medaille
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Justus Strelow fiel nach seinem Kraftakt völlig erschöpft in den Schnee, dann warf sich der Rest des euphorisierten deutschen Quartetts um Franziska Preuß freudetrunken auf seinen Schlussläufer.
Die deutsche Mixed-Staffel hat zum Auftakt der Biathlon-Weltmeisterschaften in Lenzerheide Bronze gewonnen.
In einem dramatischen Rennen sicherte Strelow dem DSV-Team die erste Medaille im Mannschaftswettbewerb seit 2019 - und sorgte so auch für ein erstes emotionales Highlight in der Schweiz, das selbst bei der so erfahrenen Preuß für Tränen in den Augen sorgte.
"Man merkt, dass der Druck da war. Es ist einfach schön, dass das heute geklappt hat", freute sich Preuß im Anschluss am "ZDF"-Mikrofon: "Wir wissen das alle zu schätzen."
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Highlights: Strelow rettet Mixed-Staffel-Bronze vor Bö ins Ziel
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DSV-Sportdirektor erleichtet: "Hätte nicht besser starten können"
Auch bei Strelow, der auf der letzten Runde das so ersehnte Edelmetall vor dem heranstürmenden Johannes Thingnes Bö verteidigt hatte, war die Erleichterung deutlich zu spüren: "Es war unglaublich schmerzhaft. Ich bin froh, dass ich die Medaille ins Ziel gerettet habe."
Dass das Quartett mit Selina Grotian, Preuß, Philipp Nawrath und Strelow (0 Strafrunden+11 Nachlader) auf der Schlussrunde sogar noch Silber an Tschechien (0+9) abgeben musste - geschenkt.
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Herzschlagfinale! Strelow rettet die Bronzemedaille
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"Es hätte nicht besser starten können", sagte DSV-Sportdirektor Felix Bitterling. Die erste Goldmedaille sicherten sich die dominanten Franzosen (1+6).
Nervosität zu Beginn groß
Wenige Stunden vor dem WM-Auftaktrennen hatten Preuß und Co. noch eine besondere Motivation erhalten. In einem vom Deutschen Skiverband (DSV) bei Instagram veröffentlichen Video sendete unter anderem Julian Nagelsmann eine Grußbotschaft an die Mannschaft.
"Die Daumen sind gedrückt, liebes Biathlon-Team für eine erfolgreiche WM", sagte der Fußball-Bundestrainer: "Meine Mutter ist Biathlon-Fanat, ich schaue es auch sehr viel. Und ich möchte, dass meine Mutter gut gelaunt ist."
Bei strahlendem Sonnenschein und deutlichen Plusgraden gingen die 24 Staffeln in das Rennen. Wie groß die anfängliche Nervosität auch bei den Beteiligten war, verdeutlichten dann Frankreichs Julia Simon und Anna Magnusson aus Schweden, die sich in einer Abfahrt zu Nahe kamen und stürzten.
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"Geht ja gut los": Simon und Magnusson stürzen gleich in Runde eins
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Grotian von Kopfschmerzen geplagt
Vor allem die Französin ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen.
Während sich Deutschlands Startläuferin Grotian vier Nachlader leistete, benötigte Simon nur einen. Beim ersten Wechsel lag Frankreich vorne, Grotian übergab an Position vier - und ärgerte sich über ihre Leistung am Schießstand: "Ich hatte heute schon den ganzen Tag Kopfweh, war vom Kopf nicht ganz bei der Sache. Es tut mir wahnsinnig leid für das Team."
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Grotian nach Mixed-Staffel froh: "Unglaublich gute Ski"
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Doch das DSV-Team befand sich voll im Medaillenkampf, Preuß hielt ihre Mannschaft mit zwei eigenen Nachladern weiter auf dem vierten Rang.
Nawrath vermeidet Strafrunde
Kurz darauf musste die Gesamtweltcupführende dann nochmal kräftig durchatmen, als ihr Nachfolger Nawrath mit dem letzten Schuss eine Strafrunde vermied. Strelow, erstmals überhaupt in einer Staffel Schlussläufer, spielte dann seine ganze Klasse beim Schießen aus - und sorgte für grenzenlosen Jubel im DSV-Lager.
In Lenzerheide geht es am Freitag (15:05 Uhr live bei Eurosport und discovery+) weiter. Dann steht im Sprint der Frauen über 7,5 km vor allem Preuß im Fokus, zählt die Führende im Gesamtweltcup zu den heißen Medaillenanwärterinnen.
Die Männer starten dann am Samstag (15:05 Uhr live bei Eurosport und discovery+) in ihr Rennen über die zehn Kilometer.
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(SID)
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