Russlands Biathlon-Trainer Artem Istomin hofft weiter auf Olympia-Start in Mailand und Cortina d'Ampezzo 2026
Publiziert 12/02/2025 um 16:43 GMT+1 Uhr
Die russische Biathlon-Mannschaft ist seit 2022 wegen des Ukraine-Kriegs von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen. Auch bei der WM in Lenzerheide (live bei Eurosport und discovery+) fehlen die Sportlerinnen und Sportler. Russlands Frauen-Nationaltrainer Artem Istomin hofft dennoch weiter auf einen Start bei den Olympischen Winterspielen in knapp einem Jahr in Mailand und Cortina d'Ampezzo.
Russlands Damen-Trainer Artem Istomin hat noch Hoffnung für Olympia
Fotocredit: Imago
Dem Nachrichtenportal "VseProSport" sagte der Coach: "Natürlich haben auch wir Pläne, in Europa zu trainieren, aber noch ist es zu früh, um darüber zu sprechen." Zuletzt hatte es Berichte gegeben, wonach russische Langläuferinnen und Langläufer in Italien trainierten. Im Biathlon werde das Thema bisher aber nur intern besprochen.
Hauptproblem ist für den Cheftrainer die Höhenlage in Antholz, wo im kommenden Jahr die Biathlon-Wettbewerbe stattfinden. Die Anlage in Südtirol ist auf rund 1600 Meter. "Wir selbst haben solche Bedingungen auf so einer Höhe aber nicht", erklärte Istomin.
Die russischen Teams könnten zwar am heimischen Sema-Pass (rund 1800 m) trainieren. "Aber aufgrund der unterschiedlichen Zeitzonen könnten wir es nicht als letzte Station der Vorbereitung auf Olympia nutzen", so der russische Trainer.
"Wir wissen, dass wir für die Vorbereitungen auf Olympia unter Bedingungen trainieren müssen, die denen bei den Olympischen Spielen ähnlich sind." Daher wären Trainings in Mitteleuropa am effektivsten.
Aktuell deutet aber nichts daraufhin, dass die Sperre der russischen Athletinnen und Athleten vor Olympia aufgehoben wird.
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Quelle: Eurosport
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