Dopingfall Evgeny Ustyugov: Tarjei Bö erhält 14 Jahre später WM-Bronze - auch Lukas Hofer darf sich verspätet freuen

Der Biathlon-Weltverband IBU hat im Zuge des Dopingskandals um den russischen Biathleten Evgeny Ustyugov neun einige WM-Medaillen neu verteilt. Davon profitiert auch der norwegische Superstar Tarjei Bö, der nach der abgelaufenen Saison seine Karriere beendet hatte. Auch Lukas Hofer darf sich 14 Jahre nach seiner WM-Bronzemedaille erneut freuen.

Tarjei Bö erhält nachträglich die Bronzemedaille für die WM 2011

Fotocredit: Getty Images

Der damals 21-jährige Italiener hatte bei der Weltmeisterschaft 2011 im russischen Chanty-Mansijsk Bronze im Massenstart geholt.
Da das Schweizer Bundesgericht die Klage Ustyugovs gegen die seiner zwischen 2010 und 2014 erzielten Ergebnisse nun aber endgültig abgewiesen hat, bekommt Hofer nachträglich die Silbermedaille zugesprochen.
Der Russe hatte im Massenstart triumphiert. Nachträglicher Weltmeister ist Emil Hegle Svendsen aus Norwegen, der nun zwölf WM-Titel in seiner Erfolgsliste hat.
Sein Landsmann Bö, der damals Vierter geworden war, rückt 14 Jahre später auf das Treppchen nach und darf nun eine 28. WM-Medaille zu seiner beeindruckenden Sammlung hinzufügen.

Deutschland nachträglich Olympiasieger

Auch die Silbermedaille in der Staffel wird Russland aberkannt werden. Silber in der Staffel der Männer erhält nun die Ukraine, Bronze geht an Schweden.
Bereits bekannt war, dass die deutsche Herren-Staffel nachträglich Gold bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi zugesprochen wird.
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Bö-Brüder im großen Interview: "Don't drink and drive"

Quelle: Eurosport


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