Letztes Biathlon-Rennen bei Olympia: Lukas Hofer wird emotional - "Da ist die ein oder andere Träne geflossen"
VonLukas Fegers
Publiziert 21/02/2026 um 12:56 GMT+1 Uhr
Während Franziska Preuß und Dorothea Wierer am Samstag ihr letztes Olympia-Rennen der Karriere bestreiten, schloss dieses Kapitel für Lukas Hofer bereits am Freitag. Zwar entsprach Platz 25 im Massenstart nicht seinen Ansprüchen, doch einen besonderen Rekord knackte der Italiener trotzdem. Sein Abschied von den Winterspielen war ein Wechselbad der Gefühle - zwischen Ärger, Sorgen und Stolz.
Privatduell im Olympia-Rennen: Biathlon-Trio begeistert Fans
Quelle: Eurosport
Mit Silber in der Mixed-Staffel hatte Hofer bei seinen fünften Winterspielen den größten Erfolg seiner Karriere feiern dürfen - sein Olympia-Abschied im Massenstart verlief hingegen weniger glücklich.
"Ich hatte bald verstanden, dass das heute nichts mehr wird", resümierte der 36-Jährige nach dem Rennen, bei dem er seinen drei olympischen Medaillen keine weitere mehr hinzufügen konnte.
Der Grund: Satte acht Schießfehler leistete sich Hofer bei schwierigen Windverhältnissen, nach vorne kämpfen konnte sich der Routinier dadurch nicht mehr.
"Aber es erging nicht nur mir so", sagte der Südtiroler dem Portal "SportNews" zufolge und fügte schmunzelnd hinzu: "Neben mir lief gegen Ende hin Eric Perrot, einer der Besten überhaupt. Das hat mich dann doch etwas aufgemuntert."
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Der Massenstart war Lukas Hofers letztes Olympia-Rennen der Karriere.
Fotocredit: Getty Images
Sorgen um Giacomel und emotionale Schlussrunde
Mal frustriert, mal belustigt, mal berührt - der Massenstart entpuppte sich für Hofer als ein Auf und Ab.
So wich die Sorge um Teamkollege Tommaso Giacomel, der wegen Schmerzen in der Seite das Rennen in aussichtsreicher Position abbrechen musste, schließlich sentimentalen Gefühlen.
"Das waren große Emotionen und ich muss zugeben: Da ist die ein oder andere Träne geflossen", berichtete Hofer mit Blick auf die Schlussrunde.
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Quelle: Eurosport
28. Olympia-Start: Hofer nun alleiniger Rekordhalter
Doch nicht nur das: Auch Überraschung war dabei. Denn dass Hofer mit seinem 28. Olympia-Einsatz einen alleinigen Rekord aufstellte, war dem Biathleten zunächst gar nicht bewusst. "Ich habe erst gestern von dieser Bestmarke erfahren. Das ehrt mich natürlich", sagte Hofer.
Mit seinem Rekordeinsatz ließ er auch den Österreicher Simon Eder (27) hinter sich, auf Platz drei rangiert die norwegische Wintersport-Legende Ole Einar Björndalen (26).
"Wenn ich denke, dass der große Björndalen zwei Einsätze weniger hat, dann gehe ich mal davon aus, dass der Rekord auch noch länger Bestand haben wird", frohlockte Hofer.
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