Dorothea Wierer lässt baldiges Karriereende im Biathlon weiter offen: "Ehrlich, ich weiß es nicht"

Dorothea Wierer hat sich zu einem möglichen Karriereende in naher Zukunft keine eindeutige Antwort entlocken lassen. "Ehrlich, ich weiß es nicht. Ich entscheide das von Winter zu Winter, weil mich das Jetzt interessiert und nicht die Zukunft", sagte die Italienerin gegenüber "chiemgau24.de". Für die Staffel-Weltmeisterin von Oberhof spielt dabei besonders ein Aspekt eine entscheidende Rolle.

Dorothea Wierer

Fotocredit: Getty Images

"Es ist immer wieder abhängig davon, wie es mir körperlich und gesundheitlich geht", erklärte die Biathletin vor ihrer fünfzehnten Saison im kommenden Winter.
Trotzdem ist sich die 33-Jährige bewusst, dass ihre Karriere nicht mehr allzu lange gehen wird: "Natürlich spürt man im Verlauf der Jahre die Müdigkeit nach dem Training und den Wettkämpfen immer mehr."
Vor allem in der Vorbereitung merke sie genau diese Erschöpfung und längere Regeneration in einem höheren Sportleralter. "Es ist halt immer wieder dasselbe. Es ist eine harte Zeit, so wie in jedem Sommer."
Trotzdem fühlt sich Wierer für die kommende Saison gut gewappnet. "Die Vorbereitung läuft bisher nach Plan", kann sich die viermalige Weltmeisterin nicht beklagen.

Top-Bedingungen für Wierer und Co.

Wierer bereitet sich momentan mit einem Teil der italienischen Mannschaft um Tommaso Giacomel, Patrick Braunhofer, Didier Bionaz und Elia Zeni in Ruhpolding auf die kommende Saison vor, um auch im kommenden Winter wieder um Titel und Erfolge mitkämpfen zu können.
"Ruhpolding war wie immer perfekt für uns und das Wetter ist die letzten Tage auch besser geworden", zeigte sich Wierer zufrieden mit den Bedingungen in der Chiemgau Arena.
Sie ergänzte: "Es ist ganz gut, wenn es nicht allzu heiß ist. Wir hatten ein sehr intensives Training, das hat uns ganz schön ins Schwitzen gebracht."

Wierer will an Erfolge anknüpfen

Ihre Ziele für die kommende Saison sind klar formuliert. Die 33-Jährige will nicht nur mitlaufen, sondern wieder "vorne dabei sein" und Erfolge feiern.
Durch ihre langjährige Erfahrung ist ihr jedoch auch klar, dass zu diesen Erfolgen neben harter Arbeit noch einiges mehr gehört.
"Dazu braucht man Glück, man darf nicht krank werden und muss auf den Punkt topfit sein. Vom Rest lasse ich mich überraschen", erklärte Wierer.
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Quelle: Eurosport

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