Biathlon-Star Émilien Jacquelin lässt Zukunft nach Radsport-Erfahrungen weiter offen: "Nichts mit Sicherheit sagen"
Von Alex Frieling
Publiziert 21/08/2026 um 16:48 GMT+2 Uhr
Émilien Jacquelin hält sich einen Abschied vom Biathlon offen. Der französische Olympiasieger, der derzeit im Radsport für Decathlon-CMA CGM unterwegs ist, will seine Zukunft erst nach seinem aktuellen Ausflug auf zwei Rädern endgültig entscheiden. "Ich kann heute noch nichts mit Sicherheit sagen", erklärte der 31-Jährige im Gespräch mit der französischen Zeitung "Libération".
Émilien Jacquelin lässt seine Biathlon-Zukunft weiter offen
Fotocredit: Getty Images
Die Olympischen Winterspiele 2030 habe er zwar weiterhin im Hinterkopf, sein Weg dorthin sei aber keineswegs vorgezeichnet.
Seit Mai ist der Franzose im Radsport aktiv und sammelt dort Erfahrungen auf professionellem Niveau. Zuletzt wusste er bei der Tour du Limousin zu überzeugen.
Seine Leistungen nähren zugleich die Frage, wie es mit seiner Biathlon-Karriere weitergeht.
Sollte Jacquelin in den Biathlon zurückkehren, dann nach eigener Aussage nur mit voller Überzeugung.
Biathlon-Comeback von Jacquelin "wenn mit 100-prozentiger Leistung"
"Wenn ich zurückkomme, dann mit 100-prozentiger Leistung, dem unbedingten Willen, Titel zu gewinnen, und der Motivation eines 20-Jährigen", stellte der Franzose klar.
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Emilien Jacquelin wechselt im Training von der Loipe auf das Rennrad
Fotocredit: From Official Website
Ein halbherziges Comeback kommt für ihn nicht infrage. "Wenn ich das nicht spüre, möchte ich nicht einfach nur zum Biathlon zurückkehren. Ansonsten überlasse ich die Chance lieber einem jüngeren Athleten, der alles geben wird."
Vorerst liegt Jacquelins Schwerpunkt jedoch auf seinem aktuellen Radsport-Abenteuer. "Ich möchte das Ganze erst einmal zu Ende bringen und auf mein Bauchgefühl hören", erklärte er.
Der Franzose genießt dabei offenbar vor allem die neue Freiheit abseits der gewohnten Biathlon-Strukturen. "Im Moment nehme ich die Dinge wirklich Tag für Tag", sagte Jacquelin. Selbst für den September habe er noch keinen festen Plan.
Seine aktuelle Situation beschreibt er mit ungewöhnlich emotionalen Worten: "Es ist ein Klischee, aber ich lebe meinen Traum, anstatt dass ich von meinem Leben träume."
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Quelle: Eurosport
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