Fillon Maillet plant bis Olympia 2030: "Warum nicht weitermachen?" - langjährige Partnerschaft mit Fischer beendet

Trotz seiner 33 Jahre hat Biathlon-Star Quentin Fillon Maillet noch nicht genug. Der Franzose stellte klar, dass ein Karriereende für ihn aktuell kein Thema ist – vielmehr richtet sich sein Blick bereits auf die Olympischen Winterspiele 2030. "Besagt ein Gesetz, dass man mit über 30 zu alt für den Sport ist? So sehe ich das nicht. Ich liebe das Training, meinen Sport, mein Leben", sagte Maillet.

Quentin Fillon Maillet will auch bei Olympia 2030 dabei sein

Fotocredit: Getty Images

Der Franzose ergänzte: "Gewinnen mag ich noch viel lieber. Warum also nicht weitermachen?"
Dabei hätte der Routinier nach einer erfolgreichen Saison durchaus Grund, über einen Abschied nachzudenken. Zwar belegte Fillon Maillet im Gesamtweltcup lediglich Rang elf, bei den Winterspielen in Antholz gehörte er jedoch zu den großen Gewinnern und sicherte sich gleich drei Goldmedaillen.
Für die kommende Saison hat sich der neunmalige Olympiamedaillengewinner konkrete Ziele gesetzt. Vor allem am Schießstand möchte er wieder zu alter Stärke zurückfinden.
"Die erste große Herausforderung, die ich mir gestellt habe, ist, wieder hervorragende Schießstatistiken zu erzielen. Ich möchte das Schießen wieder in den Griff bekommen und es zu einer Stärke machen", kündigte er an.

Maillet verkündete Veränderungen beim Ausrüster

Veränderungen wird es für Fillon Maillet derweil bei seiner Ausrüstung geben. Am Montag verkündete der Franzose das Ende seiner langjährigen Partnerschaft mit Skihersteller Fischer. Wer künftig sein Material liefern wird, ließ er offen.
Zum Abschied richtete Fillon Maillet auf Instagram emotionale Worte an seinen bisherigen Ausrüster: "Neun olympische Medaillen. Tausende von Kilometern auf der Loipe. Hunderte von Schüssen und viele gemeinsam erlebte Emotionen. Nach all diesen Jahren mit Fischer gehen wir nun getrennte Wege. Manche Kapitel schließen sich, wenn sie vollendet sind - und dieses hier ist es, auf wunderbare und vollkommene Weise."
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Quelle: Eurosport


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