"Es war für mich ein Stück weit absehbar, als er mit der niedrigen Startnummer neun im Ziel war. Es roch nach Podium, wenngleich mit dem Sieg in dem Moment noch nicht zu rechnen war. Aber Mitte des Rennens haben sich dann alle nach und nach die Zähne an der Zeit von Johannes ausgebissen", so Rösch, der 2006 in Turin Olympia-Gold mit der Staffel holte und in diesem Winter als TV-Experte für Eurosport arbeitet.
Die Tatsache, dass Kühn die Laufbestzeit hinlegte, zeuge "von sehr gutem Material", erklärte Rösch.
"Das zeigt auch die Leistung von Philipp Nawrath, der mit zwei Fehlern und der sechstbesten Laufzeit Achter wurde. Da hat man also gut am Material gearbeitet."
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UPDATE 10/12/2021 UM 11:46 UHR
Mit Kühns Erfolg verschaffte sich die vor Saisonbeginn häufig kritisierte Männer-Nationalmannschaft von Bundestrainer Mark Kirchner Ruhe.

Rösch über Doll: "Kommt nicht recht in die Gänge"

"Ich hab sie vor der Saison auch kritisiert und es für ausgeschlossen gehalten, dass in dieser Saison ein DSV-Biathlet einen Sieg holt. Da wurde ich nun, erfreulicherweise, eines Besseren belehrt", gab Rösch zu.

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Nur Benedikt Doll sei derzeit "das Sorgenkind" im Team. "Er kommt noch nicht recht in die Gänge und tut sich schwer."
Letztlich überstrahle Kühn aber alles, wie Rösch betonte: "Wenn einer ganz vorne steht, dann ist es scheißegal, was hinten passiert."
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