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Deutsche Biathlon-Männer in Kontiolahti unter Zugzwang - Felix Bitterling hart: "Müssen am Schießstand aufwachen"
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Publiziert 05/12/2024 um 14:24 GMT+1 Uhr
Die deutschen Biathlon-Männer sind nach dem schwachen Auftakt im Einzelrennen in Kontiolahti über 15 km schon jetzt unter Zugzwang. Dass Philipp Nawrath als bester Deutscher nur auf dem 22. Platz landete, ist bezeichnend. Bundestrainer Uros Velepec fand klare Worte und auch DSV-Sportdirektor Felix Bitterling hielt mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg - die Probleme sind identifiziert.
Die Lehren des Männer-Einzels: Daran hakte es beim DSV-Team
Quelle: Eurosport
Franziska Preuß blickte nach ihrem fünften Platz im Einzel bestens gelaunt auf die nächsten Tage - bei den deutschen Biathlon-Männern herrschte vor dem Sprint in Kontiolahti dagegen schon Alarmstimmung.
"Wir müssen am Schießstand aufwachen. Wir wissen, was wir können, wir haben auch gut trainiert, aber wir müssen jetzt anfangen, das umzusetzen", sagte DSV-Sportdirektor Felix Bitterling vor dem Rennen über 10 km am Freitag (16:20 Uhr bei Eurosport) in aller Deutlichkeit.
Die ernüchternden Ergebnisse bei Johannes Kühn, Philipp Nawrath und Co. im Einzelrennen über 15 km hatten die Verantwortlichen beim Deutschen Skiverband (DSV) schon früh in der Saison aufgeschreckt. Man habe das, so Bitterling, mit den Athleten "klar besprochen".
Wiedergutmachung ist angesagt, nachdem Nawrath am Dienstag als bester Deutscher nur den 22. Platz belegt hatte. Kühn landete gar nur auf Rang 54.
Klare Worte von Bundestrainer Velepec
Entsprechend hart urteilte auch Bundestrainer Uros Velepec über sein Team: "Die Laufleistung war nicht auf dem höchsten Niveau, im Vergleich zu Norwegen und Frankreich sind wir nicht wettbewerbsfähig. Wenn dann auch das Schießen nicht funktioniert, hat man ein Problem."
Offensichtlich waren die DSV-Männer körperlich nicht auf der Höhe gewesen. Viele seiner Athleten hätten sich "müde gefühlt", erklärte Velepec. Vor dem Sprint sei deshalb eine ordentliche Regeneration wichtig: "Sie müssen sich ausruhen, das ist der Schlüssel."
Ganz anders war dagegen die Gefühlslage bei Preuß nach ihrem starken Einstand im Einzel. Sie sei "happy" und "positiv überrascht". Dabei hatte sie in den Tagen zuvor in Kontiolahti einmal mehr mit einem Infekt zu kämpfen gehabt und die Staffel verpasst.
Doch inzwischen sei ihr Immunsystem, das ihr in der Vergangenheit immer wieder zu schaffen machte, "besser", betonte die 30-Jährige.
Preuß hofft auf Fortsetzung
Deshalb hofft Preuß, dass sie die 12,5 km im Einzel "gut wegstecken, ganz normal meinen Rhythmus trainieren und mich gut vorbereiten kann". Für die Frauen steht am Samstag (17:10 Uhr) der Sprint über 7,5 km auf dem Programm, bevor der Weltcup in Finnland am Sonntag mit den Massenstarts (14:30 Uhr und 17:10 Uhr) abgeschlossen wird.
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(SID)
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Preuß zufrieden mit dem fünften Platz: "Unterschreibe ich sofort"
Quelle: Eurosport
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