Frankreich dominiert die Staffel in Kontiolahti vor Norwegen und Schweden - DSV-Quartett verpasst das Podium

Frankreich hat beim Weltcup in Kontiolahti die Staffel der Männer über 4x7,5 Kilometer gewonnen. Das Quartett verwies die favorisierten Norweger um Dominator Johannes Thingnes Bö auf Rang zwei. Position drei sicherte sich Schweden. Die deutsche Mannschaft mit David Zobel, Johannes Kühn, Philipp Nawrath und Philipp Horn belegte Rang vier. Schlussläufer Horn musste einmal in die Strafrunde.

Duell beim letzten Schießen: Bö kocht Samuelsson ab

Quelle: Eurosport

"Es nervt mich gerade so sehr, dass ich in die Runde musste", sagte Schlussläufer Philipp Horn am "ZDF"-Mikrofon, nachdem dieser beim letzten Schießen gepatzt und damit das Ende der zehn Rennen andauernden Podestserie der deutschen Männer endgültig besiegelt hatte: "Das ärgert mich brutal, ich habe mich gut gefühlt."
Die deutschen Biathleten haben in der ersten Staffel des Winters allerdings das Podest verpasst. Das Quartett mit David Zobel, Johannes Kühn, Philipp Nawrath und Horn lief beim Sieg der dominanten Franzosen (0 Strafrunden+2 Nachlader) mit einer Strafrunde und neun Nachladern nur auf Platz vier.
Tags zuvor hatten Vanessa Voigt und Justus Strelow dem Deutschen Skiverband (DSV) noch mit Rang drei im Single-Mixed des erste Treppchen des Winters beschert.
Bei deutlichen Plusgraden startete Zobel für das DSV-Team, das sich nach dem Karriereende von Benedikt Doll neu aufstellen musste.
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Fast wie im Schlaf: Frankreich trumpft in der Staffel auf

Quelle: Eurosport

Der 28-Jährige zeigte zwar eine fehlerfreie Leistung am Schießstand, ließ in der Loipe aber deutlich Federn - beim Wechsel zu Kühn lag Deutschland schon 40 Sekunden zurück. "Es war zäh heute, ich habe mich körperlich nicht optimal gefühlt", sagte Zobel am "ZDF"-Mikrofon.
Bei seinem Nachfolger präsentierte sich dann ein gegenteiliges Bild. Während sich Kühn am Schießstand zwei Nachlader erlaubte, hielt dieser mit einer tollen Laufform den Schaden in Grenzen.

Frankreich wie aus einem Guss

Nawrath ging somit an Position vier liegend in das Rennen und lag zwischenzeitlich sogar auf Podestkurs, drei Nachlader warfen Deutschland aber zurück. Schlussläufer Horn konnte die Lücke nach vorne nicht mehr schließen, stattdessen wuchs der Rückstand nach einer Strafrunde auf mehr als zwei Minuten an.
An der Spitze dominierten derweil die Franzosen mit Fabien Claude, Quentin Fillon Maillet, Eric Perrot und Emilien Jacquelin. Lieferten sie sich zu Beginn der Staffel noch einen Zweikampf mit den erfolgsverwöhnten Norwegern, lösten sie sich dann relativ schnell von den Skandinaviern mit den Bö-Brüder Johannes Thingnes und Tarjei. Diese belegten am Ende Platz zwei (0+3), Schweden wurde Dritter (0+10).
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(SID)

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Drama im Schneegestöber: Norwegische Staffel sprintet zum Sieg

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