Biathlon-Star Sturla Holm Lägreid schildert körperliche Folgen nach Fremdgeh-Beichte: "Essen und Schlafen war schwer"
VonLukas Fegers
Update 04/03/2026 um 18:28 GMT+1 Uhr
Auf der größten Sportbühne der Welt, den Olympischen Spielen 2026, gestand Sturla Holm Lägreid vor laufenden Fernsehkameras seine Untreue - und sorgte damit für den wohl bizarrsten Moment der Biathlon-Wettkämpfe. Dass das Fremdgeh-Geständnis nicht spurlos an ihm vorbeiging, schilderte der norwegische Biathlet nun im Interview mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk "NRK".
"Will alles versuchen, sie zurückzugewinnen": Lägreid erklärt sich
Quelle: Eurosport
Nicht nur psychisch, sondern auch physisch habe ihn der Liebeskummer während Olympia ordentlich zugesetzt. "Es war schwierig, zu essen und zu schlafen, deshalb bin ich dünner geworden, als ich sein sollte", berichtete Lägreid knapp zwei Wochen nach dem Ende der Winterspiele.
Jeder, der etwas Ähnliches erlebt habe, könne das nachvollziehen, glaubt Lägreid, denn: "Es bewirkt eine körperliche Reaktion. So ist es nun einmal, es gehört einfach dazu."
Trotz der schwierigen privaten Situation gewann der Norweger in allen Disziplinen, bei denen er in Antholz gestartet war, eine Medaille - dreimal Silber und zweimal Bronze.
Biathlon
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Im Kopf aber bleibt vor allem sein emotionales TV-Geständnis, das er nach seiner Einzel-Bronzemedaille verkündete und mit dem er in der Folge die Boulevardschlagzeilen rund um die Spiele dominierte.
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Sturla Holm Lägreid verblüffte bei Olympia mit seiner Fremdgeh-Beichte.
Fotocredit: SID
Lägreid von Olympia-Erfolgen selbst überrascht
Dass er trotz des medialen Aufschreis sportlich bei Olympia derart überzeugte, scheint auch Lägreid rückblickend selbst zu verblüffen.
"Es lief überraschend gut, ich bin schnell Ski gelaufen. Es zeigt einfach, dass die Dinge nicht perfekt sein müssen, aber man im Moment präsent sein kann. Du musst in dem Moment dein Bestes geben und dafür brauchst du weder perfekte Energie noch perfekt Ernährung oder perfekten Schlaf. Was du im jeweiligen Moment tust, ist hier und dann vielleicht am wichtigsten", sagte der 29-Jährige.
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Seine Nahrungsaufnahmeprobleme scheint Lägreid inzwischen wieder in den Griff bekommen zu haben. "Es war schön, wieder zu Hause in Bärum zu sein und mich satt essen zu können", erzählte der Biathlet.
In die restlichen Weltcup-Saisonwochen gehe er dennoch mit einem "Defizit und ein paar Kilogramm weniger".
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