Nach Biathlon-Rückkehr - Einar Hedegart spricht über Vorbereitungspläne: "Meine Herausforderung ist das Schießen"

Nach seinem Wechsel zurück zum Biathlon richtet Einar Hedegart seine Vorbereitung konsequent auf seine größte Baustelle aus. Der Norweger will in den kommenden Monaten deutlich weniger Zeit in klassische Höhentrainingslager investieren und stattdessen verstärkt am Schießstand arbeiten. Denn mit dem Gewehr sieht Hedegart, wie er selbst betonte, noch erhebliches Verbesserungspotenzial.

Einar Hedegart greift künftig wieder im Biathlon an

Fotocredit: Getty Images

"Hätte ich mich für den Langlauf entschieden, wäre Höhentraining die logische Wahl gewesen, da ich weiß, dass es mich auf Skiern schneller macht", erklärte der Norweger gegenüber der Regionalzeitung "Trönder-Avisa".
Der 24-Jährige führte weiter aus: "Doch meine Herausforderung liegt nicht im physischen Bereich. Meine Herausforderung ist das Schießen."
Hedegart hatte im vergangenen Winter im Langlauf für Furore gesorgt und unter anderem mehrere olympische Medaillen sowie Weltcupsiege gefeiert.
Dass Hedegart auch im Biathlon sofort konkurrenzfähig sein kann, zeigte er bereits bei den norwegischen Meisterschaften im Frühjahr. Im Sprint belegte er trotz dreier Fehler am Schießstand den zweiten Platz hinter Johannes Dale-Skjevdal. Im Massenstart sicherte er sich sogar den nationalen Titel.

Hedegart im Langlauf erfolgreich gewesen

Der Schritt zurück zum Biathlon war zuvor lange offen gewesen. Obwohl Hedegart bereits im Nachwuchsbereich als großes Biathlon-Talent galt, hatte er sich zwischenzeitlich auf den Langlauf konzentriert, um seine Chancen auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen zu erhöhen.
Diese Rechnung ging auf: Bei den Winterspielen gewann er zweimal Gold mit der Mannschaft sowie eine Bronzemedaille im Einzel.
Erst nach längeren Gesprächen mit dem norwegischen Verband fiel die endgültige Entscheidung für eine Rückkehr zum Biathlon. Nachdem er einen Platz im Förderkader zunächst abgelehnt hatte, änderte Hedegart wenige Tage später seine Meinung.
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Quelle: Eurosport


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