Sebastian Samuelsson mit enttäuschendem Ergebnis in Nove Mesto: "Das vielleicht schlechteste Rennen meiner Karriere"
Publiziert 23/01/2026 um 10:47 GMT+1 Uhr
Sebastian Samuelsson wollte in Nove Mesto wichtige Punkte im Kampf um den Gesamtweltcup sammeln – stattdessen kassierte er einen herben Dämpfer. Der Schwede entschied sich trotz der anstehenden Olympischen Spiele bewusst für einen Start in Tschechien. Doch schon im Einzelrennen am Donnerstag setzte es eine sportliche Bruchlandung, anschließend fand Samuelsson deutliche Worte zu seiner Leistung.
Highlights: Französischer Doppelsieg im verkürzten Einzel
Quelle: Eurosport
Bereits im ersten Liegendschießen geriet Samuelsson ins Hintertreffen, drei Scheiben blieben stehen.
Auch beim zweiten Anschlag fand er kaum seinen Rhythmus und traf lediglich zwei Mal. Im weiteren Rennverlauf kamen jeweils ein weiterer Fehler im dritten und vierten Schießen hinzu.
Am Ende summierten sich die Patzer auf insgesamt acht Fehlschüsse – viel zu viel für ein Spitzenresultat. Das Resultat fiel entsprechend ernüchternd aus: Platz 73, über sieben Minuten Rückstand auf Sieger Eric Perrot (7:02 Minuten).
Weltcuppunkte gab es keine, in der Gesamtwertung ging dadurch zum Führenden Italiener Tommaso Giacomel (Zehnter) und dem Franzosen Perrot die Lücke weit auf.
Im Anschluss zeigte sich Samuelsson tief enttäuscht. "Das war vielleicht das schlechteste Rennen meiner Karriere", sagte er bei "SVT". Eine schlüssige Erklärung für den Einbruch hatte er nicht parat. "Es ist wirklich traurig. Ich will mehr zeigen als das", ergänzte der sichtlich niedergeschlagene Schwede.
Samuelsson erreicht Tiefpunkt in Nove Mesto
Tatsächlich markierte das Rennen einen Tiefpunkt in seiner bisherigen Weltcup-Laufbahn. Noch nie hatte Samuelsson in einem Einzel eine so schwache Platzierung hinnehmen müssen. Lediglich zwei Mal schnitt er in seiner Karriere noch schlechter ab: 2017 im Sprint von Hochfilzen (77.) sowie 2019 im Sprint von Östersund (79.).
Immerhin: Mit seinen Problemen am Schießstand stand er nicht allein da. Auch die übrigen schwedischen Starter erwischten keinen guten Tag.
Malte Stefansson verzeichnete drei Fehler, Martin Ponsiluoma und Viktor Brandt jeweils vier. Jesper Nelin und Henning Sjokvist kamen sogar auf fünf beziehungsweise sechs Fehlschüsse – ein insgesamt gebrauchter Tag für das schwedische Team.
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Quelle: Eurosport
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