Olympia 2026 klar verpasst: Biathletin Juliane Frühwirth beendet nach schwerem Unfall und Comeback ihre Karriere
VonJan Zesewitz
Publiziert 03/02/2026 um 17:07 GMT+1 Uhr
Die Biathletin Juliane Frühwirth hat ihre Karriere mit sofortiger Wirkung beendet. Das gab die 27-Jährige mit einem "Instagram"-Post bekannt. Frühwirth war eine sehr erfolgreiche Juniorin und pendelte mehrere Jahre zwischen Weltcup und dem zweitklassigen IBU Cup hin und her. Nach einem schweren Unfall 2024 kämpfte sie sich noch einmal zurück - nun warten andere Aufgaben.
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Quelle: Eurosport
"Die, die mich kennen wissen, die Saison 2025/26 hatte ich mit dem Ziel Olympia in Angriff genommen. Dazu hat es nicht gereicht", schrieb Frühwirth. "Ich habe das Trainieren, alles dem Sport unter ordnen, immer geliebt."
Künftig werde sie ausschließlich als Unternehmerin tätig sein, die Thüringerin betreibt eine eigene Coaching-Firma.
"Für mich waren die letzten 9 Monate absolut am Limit", schrieb sie weiter. "Deshalb hat sich die Entscheidung, mitten in der Saison zu sagen "es reicht", leicht und stimmig angefühlt. Nicht zuletzt, weil ich tolle Freunde habe, die das ein oder andere Mal deutlich vorm Burnout gewarnt haben."
Im März 2024 stürzte sie bei der Vorbereitung auf ein Langlauf-Rennen und stieß sich einen Stock so unglücklich ins Gesicht, dass sich dieser durch ihre linke Wange in den Oberkiefer bohrte. Zudem fehlte ein Stück der Zunge und die Kiefergelenke waren ausgekugelt. Es folgte eine Zungentransplantation und ein langer Weg zum Comeback, den sie mit der Rückkehr in den IBU Cup erfolgreich zurücklegte.
"Habe ich im Biathlon alles erreicht, was ich gerne hätte?", fragte sie in ihrem Post. "Nein. Wäre die kleine Juliane bei ihrem ersten Rennen trotzdem stolz, wenn sie wüsste, wie es weiter geht?
Ja. Ich war nicht mit dem größten Talent gesegnet, außer mit dem, zu wollen und hart zu arbeiten." Bei den Olympischen Jugend-Winterspielen gewann sie 2016 Gold im Sprint, drei Jahre später bei den Junioren-Europameisterschaften einmal Gold und zwei Bronzemedaillen.
Ja. Ich war nicht mit dem größten Talent gesegnet, außer mit dem, zu wollen und hart zu arbeiten." Bei den Olympischen Jugend-Winterspielen gewann sie 2016 Gold im Sprint, drei Jahre später bei den Junioren-Europameisterschaften einmal Gold und zwei Bronzemedaillen.
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