Johannes Dale muss Olympia wohl abschreiben: Norwegens Biathlon-Shootingstar im Weltcup aussortiert

In der vergangenen Saison wurde Newcomer Johannes Dale gefeiert wie kaum ein anderer Biathlet, gewann im Einzel und Massenstart WM-Medaillen und wurde Fünfter im Gesamtweltcup. Dieses Jahr reicht es für den 24-jährigen Norweger aber plötzlich nicht einmal mehr für den Weltcup. Die Olympischen Winterspiele im Februar sind damit für ihn in weite Ferne gerückt.

Johannes Dale

Fotocredit: Getty Images

Vor ziemlich genau einem Jahr jubelte der Dale über seinen ersten Weltcup Sieg in Hochfilzen und vergoss Freudentränen nach seinem Coup im Sprint.
Doch dieses Jahr läuft es für Dale ganz anders. Zwar bestritt er die ersten vier Rennen im schwedischen Östersund und sammelte dabei Punkte für die Weltcup-Wertung, allerdings reichten seine Leistungen (zwischen Platz 23 und 40) angesichts der extremen internen Konkurrenz im stärksten Team der Welt nicht aus.
Norwegens Trainer Siegfried Mazé wird in den kommenden Wochen auf den jungen Norweger verzichten. "Natürlich dachte ich, dass das passieren konnte. Es kommt nicht aus heiterem Himmel. […] Ich hatte die Hoffnung, dass ich ein weiteres Wochenende bekomme, um zu zeigen, was ich eigentlich kann, aber ich bin nicht schockiert oder unglaublich wütend", betonte Dale im norwegischen Sender "TV2".
Beim letzten Weltcup Anfang Januar 2022 in Oberhof, nach dem noch zwei Tickets für die Winterspiele in Peking vergeben werden, hat Dale vielleicht noch einmal die Chance, sich zu beweisen. "Ich bin realistisch. Meine Olympia-Chancen sind mehr oder weniger gelaufen. Ich denke, großzügig gesagt, dass meine Chancen bei 10 Prozent liegen", so Dale aber. Der Olympia-Traum scheint für den Mann aus Lørenskog ausgeträumt zu sein.
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Norwegen nicht zu stoppen: Dreifachsieg in der Verfolgung

Quelle: Eurosport

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