Jeder, der die Spiele in Peking verfolgt habe, "die letzten drei Wochen, der weiß ganz genau, dass Olympische Spiele nicht unpolitisch sind. Und dass man immer noch einer Lüge weiter hinterherreitet, das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich hätte mir von einem Präsidenten mit ordentlich Rückgrat gewünscht, dass man schon ein paar kritischere Töne Richtung chinesische Regierung richtet".
Lesser, der sich zuletzt schon wenig begeistert über die Veranstaltung geäußert hatte, bereut seine Teilnahme dennoch nicht.
"Weil es mir im Nachhinein die Möglichkeit gibt, davon zu berichten", sagte der 33-Jährige.
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So werde er in 50 Jahren sagen können: "Leute, egal was gekommen ist, Peking war immer schlimmer."

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Olympia wirkte wie "aus dem Reagenzglas"

Zwar hätten die Wettkämpfe olympischen Charakter gehabt, "aber das Menschliche hat komplett gefehlt. Es war alles wie aus dem Reagenzglas gezaubert", sagte Lesser.
"China ist bestimmt ganz froh, dass es Corona gibt, dann kann man viele Sachen darauf schieben. Ohne COVID wären vielleicht ein paar Reisen zu touristischen Attraktionen möglich gewesen", so aber sei nur das sichtbar gemacht worden, was man unbedingt zeigen wollte.
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(SID)
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