Olympia 2026 - Franziska Preuß und Dorothea Wierer feiern Biathlon-Karriereende - Gold im Massenstart für Frankreich
Franziska Preuß ist bei Olympia 2026 im letzten Rennen ihrer Karriere mit sieben Schießfehlern 28. geworden. Gold im Massenstart über 12,5 km in Antholz sicherte sich die Französin Océane Michelon vor ihrer Teamkollegin Julia Simon und Tereza Vobornikova aus Tschechien. Dorothea Wierer wurde Fünfte. Vanessa Voigt lag lange auf Podestkurs und landete mit einem Fehler am Schießstand auf Rang sieben.
Biathlon-Highlights: Preuß und Wierer feiern Abschied im Massenstart
Quelle: Eurosport
"Es war wirklich nochmal ein schöner Tag, der perfekte Abschluss. Ich bin wirklich glücklich, dass das Kapitel jetzt rum ist, dass es geschafft ist. Das heute mit der Doro gemeinsam zu erleben, fand ich wahnsinnig cool, weil ich die Doro so gern mag und sie ein so cooler Charakter ist. Deswegen war das sehr speziell", erklärte Franziska Preuß am Eurosport-Mikrofon.
Entsprechend stand der Massenstart ganz unter dem Eindruck des Abschieds der beiden prägenden Top-Biathletinnen.
Preuß leistete sich in den beiden Liegendanschlägen jeweils eine Strafrunde, beim ersten Stehendschießen wollten sogar vier Scheiben nicht fallen. Damit war die Hoffnung auf eine Topplatzierung vorzeitig dahin, zumal zum Abschluss eine weitere Strafrunde hinzukam.
Rösch: "Ich verneige mich vor der Karriere von Franzi"
Im Ziel hatte die amtierende Gesamtweltcupsiegerin einen Rückstand von 3:32,4 min auf die neu Olympiasiegerin Océane Michelon.
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Krimi-Entscheidung in der Loipe! Michelon holt Massenstart-Gold
Quelle: Eurosport
"Ich verneige mich vor der Karriere von Franzi. Nicht nur, dass sie Weltmeisterin und Weltcupgesamtsiegerin ist. Viel größer ist dieser Kampf, auch nach Verletzungen und Krankheiten zurückzukommen", bilanzierte Eurosport-Experte Michael Rösch.
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Die sieben Fehler beim Schießen wirkten ein wenig so, "als ob der Badewannenstöpsel gezogen wurde. Da ist komplett die Luft raus und es ist vielleicht auch gut, dass sie jetzt hier ihre Karriere beendet", so der Staffel-Olympiasieger von 2006.
Krimi um Voigt - der letzte Schuss entscheidet
Vanessa Voigt blieb derweil fehlerfrei und setzte sich nach dem dritten Schießen in der Spitzengruppe fest. Es roch nach Medaille. Umso mehr, als dass die 28-Jährige bis zum letzten Schuss alle 19 Scheiben abgeräumt hatte.
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Dann der Fehler beim 20. Schuss und das Ende des Traums. Voigt ging nach der Strafrunde mit 23 Sekunden Rückstand auf die Verfolgung der enteilten Rivalinnen. Im Ziel stand schließlich Platz sieben zu Buche für die Schmalkaldenerin.
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Letzte Scheibe verfehlt! Voigt fällt aus Medaillenrennen
Quelle: Eurosport
Julia Simon sicherte sich mit einer guten Schlussrunde die Silbermedaille, 6,6 Sekunden hinter Michelon. Tereza Vobornikova krönte ihre famose Leistung mit Bronze.
Wierer glänzt beim Karriereabschied
Dorothea Wierer zeigte beim finalen Auftritt ihrer schillernden Laufbahn ein starkes Rennen.
Die Südtirolerin kämpfte bis nach dem letzten Schießen um eine Medaille und wurde mit 30,0 s Rückstand hervorragende Fünfte.
"Wahnsinn, dass Doro noch in den Kampf um die Medaillen eingegriffen hat. Es ist einfach geil, vor so einer Kulisse aufzuhören", sagte Eurosport-Experte Rösch. "Doro hat Biathlon geprägt, sportlich und auch außerhalb.
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Großer Abschied in Antholz: Ehrenrunde für Preuß und Wierer
Quelle: Eurosport
"Zusammen mit Preuß machte sich Wierer im Anschluss an den Massenstart auf eine kleine Ehrenrunde durchs Stadion.
Sportdirektor adelt Preuß: "Leaderin dieser Mannschaft"
"Franzi war in den letzten Jahren die Leaderin dieser Mannschaft", unterstrich derweil Sportdirektor Felix Bitterling: "Nicht durch große Worte, sondern durch Leistung." Umso mehr wird Preuß dem deutschen Biathlon fehlen.
Es wird spannend, wie das deutsche Team schon bei den letzten drei Weltcups der Saison in Kontiolahti, Otepää und Oslo die Lücke füllen kann.
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Nach "Psychoterror" von Antholz: Preuß froh, "dass es geschafft ist"
Quelle: Eurosport
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