Olympiasieger Michael Greis warnt Franziska Preuß vor zu hohen Erwartungen - Gesamtweltcupsiegerin als "Leitfigur"

Der frühere Biathlon-Olympiasieger Michael Greis warnt für die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo vor einer zu hohen Erwartungshaltung bei der amtierenden Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß. "Das Problem, das Franziska hat, ist, dass sie die Leitfigur ist. Diejenige, die im Fokus steht und die den ganzen Rucksack zu tragen hat", sagte der 49-Jährige bei "Sport1".

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Quelle: Eurosport

"Das ist schon belastend, wenn der Erwartungsdruck so hoch ist," fügte Greis hinzu. Er hoffe, "dass sie das mit genügend Lockerheit und Entspannung hinbekommt" und "das zum richtigen Zeitpunkt ablegen kann und es dann laufen lässt", führte Greis aus.
Die Erfolge aus der Vorsaison seien für die kürzlich an der Hand operierte Preuß nur noch bedingt hilfreich. "Neues Spiel, neues Glück, würde ich mal sagen. Davon kann man dann nicht mehr zehren", so Greis: "In dieser Saison sind die Spiele wichtig, den Gesamtweltcup hat sie jetzt abgehakt."
Generell wirke das Damenteam für die Ende November startende Olympia-Saison "relativ stabil", die Männer sehe er immer noch in einem kleinen Umbruch.
"Wenn sie als Team wissen, wo sie hinwollen und wirklich anpacken, dann ist was möglich", sagte der dreifache Olympiasieger von Turin 2006: "Aber gerade der Herrenbereich ist unheimlich umkämpft. Da muss man schauen, dass wir wieder einen Siegläufer bekommen."
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(SID)
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Quelle: Eurosport


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