Positiver Dopingtest von Rebecca Passler: CAS erklärt sich für "nicht zuständig" - Olympia 2026 rückt in die Ferne

Die positiv auf eine verbotene Substanz getestete Biathletin Rebecca Passler hat vor der Ad-hoc-Kammer des Internationalen Sportgerichtshof CAS eine Niederlage einstecken müssen. Ein Start bei den Olympischen Winterspielen rückt für die Italienerin damit in weite Ferne. Der CAS erklärte sich für "nicht zuständig", Passler müsse ihre Beschwerde an die italienische Anti-Doping-Agentur NADO stellen.

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Quelle: Eurosport

Gegen ihre vorläufige Sperre könne Passler weiterhin Einspruch beim Berufungsausschuss von NADO Italia einlegen. Die Frist läuft allerdings am Donnerstag ab.
Passler war am 2. Februar vorläufig gesperrt worden, nachdem sie bei einer Dopingkontrolle außerhalb des Wettkampfs positiv auf Letrozol - ein Antiöstrogen, das in der Brustkrebstherapie eingesetzt wird - getestet worden war.
Die 24-Jährige hatte argumentiert, dass es sich bei dem Befund "um einen Fall von Kontamination handelt, für den die Athletin keine Schuld trifft". Aufgrund "fehlender Absicht und Fahrlässigkeit" hofft sie auf eine Aufhebung der Sperre.
Passler, die wenige Kilometer von Antholz in Bruneck in Südtirol geboren wurde, erreichte in der laufenden Weltcup-Saison zweimal den elften Platz und damit ihre besten Resultate auf dieser Ebene. Sie galt als Kandidatin für die italienische Staffel um Dorothea Wierer und Lisa Vittozzi.
Rebecca Passler ist eine Nichte von Johann Passler, dem zweifachen Biathlon-Olympiamedaillengewinner von Calgary 1988.
(SID)
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