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Biathlon-Olympiasiegerin Reztsova beschimpft IBU wegen anhaltender Sperre gegen Russland und Belarus: "Bastarde"
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Publiziert 19/09/2022 um 21:20 GMT+2 Uhr
Erst am Freitag hat der Biathlon-Weltverband IBU die Sperre gegen Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus verlängert. Im russischen Biathlon-Lager stieß die Entscheidung auf Unverständnis. Besonders Olympiasiegerin Anfisa Reztsova fand klare Worte. "Das sind einfach Bastarde. Was soll man dazu sonst sagen", sagte die Russin gegenüber "Ria Novosti".
Die Sperre gegen die Russischen Biathleten und Biathletinnen wurde verlängert
Fotocredit: Getty Images
Laut der mehrfachen Weltmeisterin habe die IBU "Angst vor unseren Athleten als Konkurrenten", da Russland die "stärkste Kraft" sei.
Unterstützung bekam Reztsova von einem Mannschaftskollegen. Staffel-Olympiasieger Dmitry Vasilyev sieht in der Sperre einen persönlichen Affront gegenüber den russischen Athleten. "Die IBU wird von Leuten geführt, die Russland selbst in guten Zeiten nicht gemocht haben. Sie versammeln sich jetzt, genießen und sind glücklich, dass sie die russischen Biathleten aussortieren können", sagte Vasilyev gegenüber "RIA Novosti"
Der Nationaltrainer Russlands, Yuri Kaminsky äußerte sich dagegen deutlich diplomatischer. "Ich habe mir keine Illusionen über die Ausweitung der Sperre gemacht", sagte Kaminsky gegenüber der Nachrichtenagentur "RIA Novosti".
Sein Ziel sei es jetzt trotzdem den Sport auf nationaler Ebene weiterzuentwickeln. Eine direkte Kritik an dem Weltverband wie Reztsova, unterließ der Nationaltrainer.
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Quelle: Eurosport
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