Weltcup Oslo: Erfolgscoach Jonne Kähkönen verkündet Abschied - Schießtrainer mit großem Anteil an Italiens Erfolgen
Publiziert 20/03/2026 um 15:47 GMT+1 Uhr
Die italienischen Biathletinnen müssen in Zukunft ohne ihren Erfolgscoach Jonne Kähkönen zurechtkommen. Ihr finnische Schießtrainer verkündete nach vier Jahren an der Seite der Azzurre seinen Abschied. "Mein Weg endet hier", erklärte er in einem Interview mit "Fondo Italia". Der 52-jährige Kähkönen war maßgeblich am Erfolg von Lisa Vittozzi und Co. in den zurückliegenden Jahren beteiligt.
Emotionales Gold für Vittozzi - Preuß erlebt neue Enttäuschung
Quelle: Eurosport
Unter seiner Leitung avancierten die italienischen Skijägerinnen zu den schnellsten Schützinnen im Weltcup.
In der noch bis kommenden Sonntag laufenden Saison schoss im Durchschnitt etwa niemand schneller als Vittozzi (23,5 Sekunden), Rebecca Passler (3./24,0) und die mittlerweile zurückgetretene Dorothea Wierer (7./24,4) mischten in dieser Wertung ebenso weit vorne mit.
"Jetzt kann ich es sagen, weil ich es den Mädchen gestern Abend mitgeteilt habe. Es war ein sehr schwerer Moment, wirklich emotional für uns alle, weil wir so viel gemeinsam erlebt haben", führte Kähkönen aus.
In seine Amtszeit fielen etwa das Staffel-Gold der Italienerinnen bei der WM 2023 in Oberhof, die große Kristallkugel von Vittozzi in der Saison 2023/24 und nicht zuletzt deren Goldmedaille in der olympischen Verfolgung von Antholz vor wenigen Wochen.
Wohin geht es nun für Kähkönen?
"Die schönen Erinnerungen werden für immer bei uns bleiben. Ich werde die Zeit mit der italienischen Mannschaft immer in meinem Herzen bewahren", schrieb er in einem Post auf Instagram.
Als er seine neue Rolle vor vier Jahren annahm, war dies keineswegs eine einfache Entscheidung. "Für mich war es ein Sprung ins Unbekannte: ein neues Team, eine neue Sprache, die ich nicht sprach - kein einziges Wort", erinnerte er sich. "Der Weg ist nie gerade. Es gibt Höhen und Tiefen und unterwegs wirst du das wahre Wesen eines Teams entdecken. Unser Team war großartig, immer für mich da, immer an meiner Seite - und ich für das Team."
Wohin es den Finnen nun zieht, wollte er nicht verraten. "Stand heute weiß ich noch nicht, was ich tun werde", sagte er. "In Wirklichkeit ist noch nichts entschieden. Ich wurde von mehreren Teams kontaktiert, aber bis jetzt habe ich nur an die italienische Nationalmannschaft gedacht und mich ausschließlich auf die Arbeit mit den Mädchen konzentriert."
Aufgrund des Abschieds von Jean-Marc Chabloz vom schwedischen Team, wird Kähkönen mit einem Wechsel zu den Skandinaviern in Verbindung gebracht.
Das könnte Dich auch interessieren: Freude im Hause Röiseland: Paar verkündert Baby-News
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/03/19/image-f4b1efbf-7b06-44d3-ba18-1355b0b694ce-85-2560-1440.png)
Highlights: Jeanmonnot sprintet zum Gesamtweltcup
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung