Biathlon-Urgestein Simon Eder verkündet Karriereende: Österreicher macht nach mehr als 550 Weltcuprennen Schluss
Simon Eder beendet seine Karriere: Der 43-jährige Salzburger tritt nach dem Weltcupfinale in Oslo ab. "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt“, wird der Routinier, der über 550 Rennen bestritt, mehr als 100 Top-Ten-Platzierungen erreichte und als einer der treffsichersten Schützen die Biathlonwelt nachhaltig prägte, in einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung von "Ski Austria" zitiert.
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Quelle: Eurosport
Biathlon-Urgestein Simon Eder hört auf. Der 43-Jährige wird nach dem Weltcupfinale in Oslo seine aktive Laufbahn beenden und verabschiedet sich damit nach mehr als zwei Jahrzehnten aus dem Spitzensport.
"Jetzt ist einfach der richtige Zeitpunkt gekommen, um diesen Entschluss zu treffen", erklärte Eder und verwies neben seiner langen Karriere auch auf die körperlichen Belastungen.
Der Salzburger bestritt in seiner außergewöhnlichen Laufbahn über 550 Rennen im Weltcup sowie bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Dabei feierte er drei Weltcupsiege und stand insgesamt 20-mal auf dem Podest. Bei Weltmeisterschaften gewann Eder fünf Medaillen, zudem holte er mit der österreichischen Staffel zweimal Olympia-Silber (Vancouver 2010 und Sotschi 2014).
Besonders seine außergewöhnliche Treffsicherheit machte ihn international zu einer prägenden Figur: Eder galt über Jahre hinweg als einer der besten Schützen im Biathlon.
Eder wichtige Stütze im ÖSV-Team
Auch im Herbst seiner Karriere überzeugte der Routinier weiterhin mit starken Leistungen und schaffte es selbst in seiner letzten Saison noch in die Top Ten eines Weltcuprennens. Insgesamt sammelte er mehr als 100 Top-Ten-Ergebnisse. "Darauf", so Eder, sei er "sehr stolz."
Neben seinen sportlichen Erfolgen war der Salzburger im Team eine wichtige Stütze und galt als Vorbild für jüngere Athleten. Nun freut sich der "Meisterschütze" auf mehr Zeit mit seiner Familie und kann sich vorstellen, dem Biathlonsport in Zukunft in anderer Rolle erhalten zu bleiben.
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