Biathlon-Star Johannes Thingnes Bö enthüllt kuriosen Grund für schwachen Saisonstart 23/24: "Habe Armwrestling gemacht"

Norwegens Biathlon-Star Johannes Thingnes Bö hatte in der vergangenen Weltcup-Saison 2023/2024 einen schwierigen Auftakt zu verzeichnen, nun hat der 31-Jährige den durchaus kuriosen Grund für seine Formprobleme verraten. Im Podcast "Extrarunde" enthüllte Bö, dass ein vermeintlich harmloses Armwrestling mit seinem älteren Bruder Tarjei weitreichendere Auswirkungen hatte, als zunächst gedacht.

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Quelle: Eurosport

Kurz vor dem Weltcup-Auftakt in Östersund nahm Bö demnach an einem Sponsoren-Event teil, wo es zu der spontanen Aktion kam. Was als lockerer Spaß begann, endete für den Norweger jedoch mit einem überlasteten Arm.
"Ich habe am Samstag mit Tarjei bei einem Sponsor ein Armwrestling gemacht. Am Sonntag lief es noch gut, aber in der Woche danach fühlte sich der Arm nicht mehr richtig an. Ich konnte zwei Wochen lang nicht normal trainieren", erklärte Bö in dem Podcast.
Der fünfmalige Olympiasieger führte weiter aus: "Ich fühlte mich etwas schwächer, aber ich denke, das lag daran, dass ich den Oberkörper nicht so viel trainieren konnte. Denn ich musste mich um die Arme kümmern und ihnen Ruhe gönnen."
Er denke, "die Kombination mit den letzten Vorbereitungen war nicht die beste. Östersund ist eine sehr anspruchsvolle Strecke und da die letzten zwei Wochen nicht perfekt waren, brauchte ich noch ein paar Rennen."

Bö: "Ab diesem Zeitpunkt wurde die Form auf einmal besser"

Nach einem verkorksten Start in den Winter zeigte Bö aber einen Leistungsanstieg. Auch dafür hatte der erfahrene Biathlet eine Erklärung: "Ich erinnere mich, dass nach ein paar Tagen in Hochfilzen die Schmerzen verschwunden waren. Von da an wurde die Form auf einmal besser."
Schlussendlich gewann Bö zum fünften Mal den Gesamtweltcup und konnte dadurch den enttäuschenden Start in den Hintergrund rücken lassen.
Auch in diesem Jahr hat der Biathlon-Dominator mit Problemen zu kämpfen. Beim traditionellen "Sesongstart" in Sjusjöen, welcher nicht Teil des Weltcups ist, blieb Bö hinter seinen Erwartungen.
Schlussendlich landete er auf Platz zehn im Sprint und Rang 17 im Massenstart. "Ich habe gehofft, dass ich am Stand und auf der Strecke besser sein würde", musste sich der Routinier anschließend eingestehen.
Der Biathlon-Weltcup startet am 25. November und endet am 8. Dezember. Trotz der zuletzt schwachen Ergebnisse geht Bö als Favorit in den Wettbewerb.
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Quelle: Eurosport


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