Norwegens Biathlon-Star Johannes Thingnes Bö enttäuscht beim "Sesongstart" in Sjusjöen: "Jetzt muss ich aufwachen"
VonLukas Fegers
Update 18/11/2024 um 13:31 GMT+1 Uhr
Zehnter im Sprint, Rang 17 im Massenstart: Der "Sesongstart" im norwegischen Sjusjöen verlief für Biathlon-Dominator Johannes Thingnes Bö mehr als enttäuschend. Der 31-Jährige schwächelte am Schießstand und lief seiner nationalen Konkurrenz auf der Loipe hinterher. "Jetzt muss ich aufwachen", sagte der fünfmalige Gesamtweltcupsieger nach den Rennen im "NRK"-Interview und gab sich selbstkritisch.
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Quelle: Eurosport
Knapp zwei Wochen vor dem Weltcup-Auftakt im finnischen Kontiolahti (ab dem 30. November) hatte sich Bö ursprünglich in besserer Form gewähnt. Beim traditionellen "Sesongstart" in Sjusjöen, der nicht zum Weltcup gehört, zeigte sein Abschneiden dann aber vor allem eines: deutlich Luft nach oben.
So kosteten ihm am Samstag im 10-Kilometer-Sprint seine beiden Fehler beim Stehendschießen eine bessere Platzierung, mit 46 Sekunden Rückstand auf Tagessieger Vetle Sjastad Christiansen überquerte Bö die Ziellinie. Und am Sonntag leistete sich der Norweger beim Massenstart sogar fünf Fehlschüsse - ganze 1:38 Minuten verlor er auf seinen siegreichen Landsmann Endre Strömsheim.
"Ich habe gehofft, dass ich am Stand und auf der Strecke besser sein würde", betonte Bö und bezeichnete seine schlechten Ergebnisse als "Weckruf". Er sei "noch nicht bereit".
Ganz anders wirkte es bei seiner Konkurrenz, wie der fünfmalige Olympiasieger hingegen anmerkte: "Die anderen geben richtig Gas, das muss auch ich in Zukunft tun."
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Für Johannes Thingnes Bö lief es am Schießstand nicht nach Maß.
Fotocredit: Getty Images
Keine Deutschen bei "Sesongstart" dabei
Neben den norwegischen Biathleten waren am Wochenende in Sjusjöen auch mehrere ausländische Konkurrenten an den Start gegangen - wenngleich Deutsche im Aufgebot fehlten.
Der Franzose Eric Perrot sprintete am Samstag auf Rang vier, dicht gefolgt von seinem fünftplatzierten Landsmann Fabien Claude. Beim Massenstart am Sonntag belegte Emilien Jacquelin den sechsten Platz.
Der Italiener Tommaso Giacomel wiederum fuhr einen siebten Rang im Sprint und einen 13. Platz beim Massenstart ein.
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