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Biathlon bei Olympia 2018: Laura Dahlmeier im Porträt
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Publiziert 08/02/2018 um 00:31 GMT+1 Uhr
Biathlet-Star Laura Dahlmeier ist den hohen Erwartungen bei Olympia 2018 gerecht geworden. Die 24-Jährige holte im Sprint über 7,5 Kilometer in Pyeongchang die erste Goldmedaille für Deutschland. Trotz ihres Erfolgs bleibt die Partenkirchner, die neben ihrer Karriere auch als Ehrenamtliche in der Bergwacht tätig ist, geerdet und heimatverbunden.
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Laura Dahlmeier ist ein absolutes Ausnahmetalent und die dominierende Biathletin des DSV. Mit zwölf Jahren entschied sich Dahlmeier für den Biathlon-Sport und holte in der Saison 2012/13 drei Goldmedaillen bei den Juniorenweltmeisterschaften in Obertilliach.
Danach startete sie bei der WM in Nove Mesto in der Staffel und gab anschließend erst ihr Weltcup-Debüt. Ihren steilen Aufstieg krönte sie im Winter 2016/17 mit sechs Medaillen bei der WM in Hochfilzen, davon fünf aus Gold. Dazu holte sie in der vergangenen Saison erstmals den Gesamtweltcupsieg.
Bei Olympia 2018 gelang der Partenkirchnerin der ganz große Wurf. Im Sprint holte die 24-Jährige ihr erstes Olympisches Gold.
Dahlmeier holt Gold bei Olympia 2018
Zu ihrer eindrucksvollen Medaillensammlung kann die begnadete Bergsteigerin, die nach Sotschi 2014 zum zweiten mal bei Olympia an den Start geht, seit Samstag auch Olympisches Gold zählen.
Beim Sprint über 7,5 Kilometer verwies die 24-Jährige die Norwegerin Marte Olsbu und Veronika Vitkova aus Tschechien in der Loipe auf die Plätze und sicherte sich ihre erste Olympische Goldmedaille.
Laura Dahlmeier: Sympathisch und heimatverbunden
Trotz ihrer zahlreichen Erfolgen bleibt die sypathische Bayerin geerdet. "Für mich gibt es noch andere Dinge im Leben außer Biathlon. Ich hätte mal richtig Lust auf eine Weltreise über mehrere Monate. Ohne Termine und Trainingspläne.", sagte Dahlmeier der "Sport Bild" vor ihrem Aufbruch nach Südkorea.
Nach wie vor verbringt die Olympiasiegerin jede freie Minute in ihrem Heimatort Garmisch-Partenkirchen bei ihren Eltern, wie sie Eurosport verriet. Ihre Famlie betreibt dort ein Atelier, ihr Großvater hat eine Werkstatt, in der sie zu Beginn ihrer Karriere ihre Waffen reparieren ließ.
Zu Hause kann sich Dahlmeier neben ihrer Familie auch ihrer größten Leidenschaft widmen. Die siebenmalige Weltmeisterin, die als Ehrenamtliche bei der Bergwacht arbeitet, ist begnadete Bergsteigerin und begeisterte Kletterin.
Poesiealbum verrät kuriosen Lebenstraum
Für die Zeit nach ihrer Biathlonlaufbahn hat Dahlmeier bereits als Kind Pläne geschmiedet. In dem Poesiealbum einer Freundin gab die damals Sechsjährige an, sie habe zwei Berufswünsche: Olympiasiegerin oder Hüttenwirtin. Den einen Traum hat sie sich bereits erfüllt. Wann und ob, der zweite folgen wird, bleibt abzuwarten.
Eines steht auf jeden Fall fest. Egal, ob als Bergsteigerin oder Hüttenwirtin - ihren geliebten Bergen wird die Olympiaheldin jedenfalls treu bleiben.
Biathlon bei Olympia Live im TV und Livestream
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Laura Dahlmeiers erster Auftritt in PyeongChang am Freitag wurde bereits mit Gold gekrönt. Ob sie das Meisterstück in der Verfolgung wiederholen kann, wird sich am Montag, den 12. Februar um 11:10 Uhr deutscher Zeit zeigen. Am Mittwoch, den 14. Februar um 12:05 Uhr steht für sie das Einzelrennen über 15 Kilometer auf dem Programm, der Massenstart folgt am Samstag, den 17. Februar um 20:15 Uhr. Das finale Rennen Laura Dahlmeiers ist die Staffel am Donnerstag, den 22. Februar um 12:15 Uhr.
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