Sturla Holm Lägreid nennt seine größten Konkurrenten auf dem Weg zur Titelverteidigung: "Definitiv im Blick haben"

Sturla Holm Lägreid hat in der vergangenen Saison zum ersten Mal den Biathlon-Gesamtweltcup gewonnen. Vor allem der fünfmalige Champion Johannes Thingnes Bö machte seinem Landsmann lange Zeit Konkurrenz. Nach dem Rücktritt des langjährigen Dominators wird es für Lägreid andere Hauptkonkurrenten geben. Im Gespräch mit dem Weltverband IBU hat der Norweger vor allem drei Kontrahenten identifiziert.

Lägreid neuer Biathlon-König: Norweger am Ziel der Träume

Quelle: Eurosport

Lägreid und Bö lieferten sich im vergangenen Winter einen rein-norwegischen Zweikampf - mit dem besseren Ende für Lägreid, der sich zum ersten Mal in seiner Karriere den Gesamtweltcuptitel sicherte.
Im März ging der 23-fache Weltmeister Bö zum letzten Mal in einem Weltcuprennen an den Start. Ist der Weg nun also frei für die Titelverteidigung?
Lägreid gibt sich rund einen Monat vor dem Weltcupauftakt im schwedischen Östersund selbstbewusst, weiß aber um die großen Konkurrenten in der kürzlich begonnenen Post-Bö-Zeit.
Vor allem den Italiener Tommaso Giacomel, Eric Perrot aus Frankreich und seinen Teamkollegen Martin Uldal hat Lägreid auf dem Weg zur Titelverteidigung auf dem Zettel.

Lägreid erklärt die Stärken der Konkurrenz

"Tommy Giacomel ist definitiv einer, den man im Blick haben muss: Er ist jung, verbessert sich und hat großes Potenzial auf den Skiern. Er war letztes Jahr schon gut und wird sich weiter verbessern", so der 28-Jährige gegenüber dem Weltverband IBU.
Im vergangenen Jahr wurde der 25-jährige Giacomel Sechster im Gesamtweltcup und beendete die Saison damit drei Plätze hinter Bronze-Sieger Perrot, der aus Sicht von Lägreid "eigentlich alles mitbringt, was es braucht. Es wird schwer werden, gegen ihn anzutreten, aber ich genieße diesen Wettkampf."
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Highlights: So sicherte sich Lägreid die große Kristallkugel

Quelle: Eurosport

Der Norweger Uldal kam in der vergangenen Saison auf den elften Platz der Gesamtwertung. Auch in ihm sieht Lägreid das Potenzial, ihm im kommenden Winter gefährlich werden zu können.
"Er hat die Geschwindigkeit auf den Skiern und das Interesse am Schießen", so der siebenfache Weltmeister.

Lägreid: Weniger Stress, mehr Selbstvertrauen

Titelverteidigung und die Olympischen Spiele: Es wird ein spezieller Winter - auch für Lägreid, der sich vorgenommen hat, den Druck nicht mehr so nah an sich heranzulassen.
"Ich habe gelernt, mich nicht so sehr zu stressen. Wenn beim Schießen oder Skifahren etwas schiefgeht, neige ich dazu, alles anzuzweifeln. Ich muss selbstbewusster sein und mehr Vertrauen in meinen Prozess haben", so der Titelverteidiger: "Die letzten Jahre haben mir vor allem gezeigt, dass ich gut sein kann, wenn ich einfach dranbleibe und an mich glaube."
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Quelle: SID


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