Tragischer Tod von Norwegens Biathlet Sivert Guttorm Bakken: Ex-Partnerin Juni Arnekleiv sendet emotionale Botschaft
Der plötzliche Tod des Norwegers Sivert Guttorm Bakken hat die Biathlon-Welt erschüttert. Der 27-Jährige war kurz vor Weihnachten tot in seinem Hotelzimmer im Höhenlager von Lavazè in Südtirol aufgefunden worden. Im Rahmen der World Team Challenge in der Arena auf Schalke hat sich nun seine Ex-Partnerin Juni Arnekleiv, aktive norwegische Biathletin, erstmals zu dem tragischen Vorfall geäußert.
Gedenkminute auf Schalke: Biathlon-Welt trauert um Bakken
Quelle: Eurosport
"Es war ein ganz anderes und trauriges Weihnachtsfest, nachdem wir die Nachricht erhalten hatten, dass Sivert tot in seinem Zimmer in Lavazè aufgefunden worden war. Es ist eine schockierende Nachricht, die ich immer noch nicht begreifen kann", sagte die norwegische Biathletin, die bis zum vergangenen Jahr mit Bakken liiert war, gegenüber "NRK".
Am Sonntagabend startete Arnekleiv gemeinsam mit Landsmann Mats Överby bei der World Team Challenge in der Arena auf Schalke. Am Ende belegte das Duo beim Sieg des deutschen Teams Janina Hettich-Walz und Justus Strelow Rang drei.
Die Vorbereitung auf das Show-Event war für die 26-Jährige jedoch alles andere als einfach. Aufgrund des tragischen Vorfalls hatte der norwegische Verband sowohl Arnekleiv als auch Överby die Möglichkeit eingeräumt, auf einen Start zu verzichten.
Letztlich entschied sich das Duo aber bewusst für eine Teilnahme - aus einem ganz speziellen Grund.
Arnekleiv: "Möchten an den Start gehen, um ihn zu ehren"
"Wir möchten an den Start gehen, um ihn als engagierten und großartigen Menschen zu ehren und seiner zu gedenken. Das hätte auch Sivert gewollt", erklärte sie.
"Wir haben darüber nachgedacht, Schalke auszulassen, aber wir waren uns einig, dass Sivert jemand war, der niemals aufgab und immer sein Bestes gab, um gute Rennen zu laufen", so die 26-Jährige, die in der "ARD" ergänzte: "Wir treten heute zu dritt an."
Für Arnekleiv beginnt nun ein langer Weg bei der Bewältigung dieses Schicksalsschlags.
"Ich muss einfach jeden Tag nehmen, wie er kommt. Es ist unmöglich, sich darauf vorzubereiten, wie die Gefühle und der Körper in Zukunft reagieren werden - sei es im Training, bei Wettkämpfen oder wenn man nach Lillehammer zurückkehrt und wieder in den Alltag einsteigt", sagte sie.
Plötzlicher Tod von Bakken: Todesursache weiter ungeklärt
Bakken war Anfang der Woche tot in seinem Hotelzimmer im Höhenlager von Lavazè in Südtirol aufgefunden worden. Laut Angaben der von der Familie eingeschalteten Anwaltskanzlei gebe es derzeit keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden. Die genaue Todesursache ist weiterhin unklar.
Der norwegische Skiverband hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass Bakken eine Höhentrainingsmaske trug, als er gefunden worden war. Ob ein Zusammenhang mit dem Todesfall besteht, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Bis zum Vorliegen des vorläufigen Autopsieberichts Anfang der kommenden Woche seien keine weiteren Mitteilungen der Kanzlei zu erwarten.
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(mit SID)
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