"Einsatzkräfte aus Kamchatka haben 13 Kilometer südlich vom Vulkan Uzon einen ausgebrannten Helikopter des Typs Robinson entdeckt, zu dem gestern die Funkverbindung abgerissen war. Der Helikopter mit dem Piloten und zwei Passagieren war auf einem privaten Flug unterwegs", erläuterte Gouverneur Vladimir Solodov die Hintergründe des Unglücks.
Der Hubschrauber wurde am Samstag als verschollen gemeldet. Die Unfallursache konnte bisher noch nicht aufgeklärt werden.
Die Meldung über den Tod Malinovskys sorgte beim russischen Biathlon-Verband für Bestürzung. "Er liebte Biathlon und das Fliegen. Nach dem Ende seiner sportlichen Laufbahn wurde Igor Pilot und arbeitete in seiner Heimat Kamchatka. Die gesamte Biathlon-Familie trauert", hieß es in einer Mitteilung.
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"Es ist eine Tragödie für unseren Sport und unser Land", pflichtete der ehemalige RBU-Präsident Vladimir Drachev bei. "Der Mann war außergewöhnlich und begabt, schließlich gibt es nicht so viele fünfmalige Weltmeister, wenn auch in Jugendklassen. Leider hat er einen Beruf gewählt, bei dem ein so großes Risiko besteht. Wir trauern um einen wunderbaren Mann."

Malinovsky zählte zu den größten Biathlon-Hoffnungen

Malinovsky galt während seiner Zeit in den Jugend-Katgeorien als äußerst vielversprechend, sein Sprung zu den Senioren war letzten Endes aufgrund seiner Verletzungsanfälligkeit nicht von Erfolg gekrönt.
Nach der Saison 2020/21 traf er die Entscheidung, dem Biathlon den Rücken zu kehren und seiner Leidenschaft für das Fliegen nachzugehen.
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