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Dahlmeier belegt Rang vier
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Publiziert 07/03/2015 um 17:34 GMT+1 Uhr
Laura Dahlmeier ist in ihrem ersten Einzelrennen bei einer Biathlon-WM trotz einer starken Laufleistung leer ausgegangen. Im finnischen Kontiolahti musste sich die 21-Jährige aus Partenkirchen im Sprint über 7,5 km mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Dahlmeier verfehlte drei der zehn Scheiben und hatte letztlich 9,4 Sekunden Rückstand zum Bronzerang. Gold holte Marie Dorin-Habert.
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Die Französin gewann bei teilweise böigem Wind und setzte sich trotz eines Schießfehlers vor der Polin Weronika Nowakowska-Ziemniak (+9,6 Sekunden) durch. Rang drei ging an Walentina Semerenko (+19,7) aus der Ukraine, die von Dahlmeier auf der Schlussrunde noch einmal gejagt wurde.
Dahlmeier: "Fehler ärgern mich"
"Beim Laufen erging es mir supergut, ich habe mich gut gefühlt und hatte Top-Material. Die Fehler sind natürlich total schade, weil es so eng war", sagte die dreimalige Junioren-Weltmeisterin im ZDF. 9,4 Sekunden fehlten ihr am Ende zum ersehnten Platz auf dem Podest: "Ich freue mich trotzdem wahnsinnig über das Ergebnis."
Die Deutsche musste nach dem ersten Anschlag eine Strafrunde drehen und schoss danach stehend noch einmal zwei Fahrkarten. "Es ärgern mich alle Fehler", sagte Dahlmeier, die "eigentlich die Null" schießen wollte. Für die Verfolgung rechnete sie sich dennoch große Medaillenchancen aus: "Ich denke, es wird wieder über das Schießen entschieden. Dann ist alles möglich."
Starkes DSV-Teamergebnis
Zwei andere Skijägerinnen des Deutschen Skiverbandes (DSV) überzeugten ebenfalls auch ohne Medaille: Franziska Hildebrand belegte den zehnten Platz, WM-Debütantin Franziska Preuß lief auf den 14. Rang. "Wir haben uns mannschaftlich sehr gut mit den schwierigen Bedingungen auseinander gesetzt", sagte Frauen-Bundestrainer Gerald Hönig, der extrem angetan von der Laufleistung seiner Mädels war: "Was ich heute gesehen habe waren die vielleicht besten Vorstellungen der gesamten Saison."
Bei den Männern hatte es aus deutscher Sicht zuvor Licht und Schatten gegeben. Während Überflieger Simon Schempp nach einer katastrophalen Schießleistung als 77. die Verfolgung verpasste, darf Erik Lesser dort auf eine Medaille hoffen. Der 26-Jährige geht als Fünfter in die Loipe.
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