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Kim Lea Müller begeistert Fans bei European Championships in München: Mit EM-Prämie nach Australien
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Publiziert 13/08/2022 um 13:38 GMT+2 Uhr
Die BMX-Freestylerin Kim Lea Müller gewinnt bei den European Championships in München überraschend Silber. Als Profi sieht sie sich deswegen zwar noch nicht, die Prämie über 1500 Euro für ihren Coup ist allerdings bereits fest verplant. Die 20-Jährige will das Geld für ihre Reise nach Australien verwenden. Bundestrainer Tobias Wicke traut Müller in Zukunft zudem noch einiges zu.
Müller macht's in München! Der Freestyle-Run zu EM-Silber
Quelle: Eurosport
Bei der Frage nach der Siegprämie war auch Kim Lea Müller kurz überfragt. Die 1500 Euro waren dann trotzdem schnell verplant.
"Ich fliege bald nach Australien", sagte die BMX-Freestylerin nach ihrem überraschenden Erfolg bei den European Championships in der "ARD": "Ich denke, dafür werde ich es benutzen, um da eine gute Zeit zu haben."
Davor darf die 20-Jährige noch ein bisschen in ihrem jüngsten Erfolg baden. Ihre Silbermedaille am Freitag kam ziemlich überraschend, niemand hatte sie wirklich auf dem Zettel, nicht einmal der ein "bisschen sprachlose" Bundestrainer Tobias Wicke.
Umso größer war die Freude, Müller bekam das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht. "Kim ist eigentlich immer nur am lachen", sagte Wicke über Müller, die er als "schüchternes, sehr fröhliches Mädchen" beschrieb.
Kim Lea Müller begeistert Fans mit Backflips
Diese Schüchternheit bezieht der BDR-Coach jedoch nicht auf den BMX-Park auf dem Olympiaberg. Selbstbewusst und nahezu fehlerlos flog Müller über die Rampen, zeigte zudem spektakuläre Tricks, die das gut aufgelegte Münchner Publikum mit reichlich Applaus würdigten.
Vor allem bei den Backflips - im Deutschen als "Rückwärtssalto" bezeichnet - ging immer wieder ein Raunen durch die Menge. Dabei sitze der laut Müller selbst "noch nicht so sicher". Dennoch: Diejenigen, die sich das Kunststück am Freitag zugetraut hatten, standen am Ende auf dem Treppchen - oder stürzten beim Versuch.
Schüchtern reagierte die Sport-Studentin im Nachgang ihres Erfolgs auf die Frage, ob sie sich denn als Profi sähe. Das wisse sie nicht, so Müller. "Profi ist, wer von seinem Sport leben kann", sagte Wicke: "Ich denke, dass Kim da auf dem besten Weg hin ist und bald selbstsicher in einem Interview sagen kann, sie ist ein Voll-Profi." Den Grundstein dafür hat sie in München gelegt.
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(SID)
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