IBSF bestätigt positiven Dopingtest in Jamaikas Bobteam

Der Internationale Bob- und Skeleton-Weltverband IBSF hat einen positiven Dopingtest im jamaikanischen Bobteams bestätigt. Wie die IBSF am Montag mitteilte, sei bei dem betreffenden Sportler oder der betreffenden Sportlerin im Januar bei einer Kontrolle im Rahmen eines Wettkampfes die A-Probe positiv ausgefallen. Weitere Maßnahmen werde der Verband nach Öffnung der B-Probe einleiten.

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Fotocredit: Eurosport

Zuvor hatte das jamaikanische Internetportal RJR News berichtet, dass ein Mitglied des Karibik-Bobteams, das bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang am Start gewesen sei, positiv auf das Dopingmittel Clenbuterol getestet worden sei.
Damit würde es sich um eine der beiden Sportlerinnen des jamaikanischen Zweierbobs handeln, Pilotin Jazmine Fenlator-Victorian oder Anschieberin Carrie Russell - ein anderer Schlitten Jamaikas hatte sich nicht für die Spiele qualifiziert.
Jamaikas Verbandspräsident Christian Stokes bestätigte dem Portal den Fall:
Fenlator-Victorian und die frühere Weltklasse-Leichtathletin Russell hatten in Pyeongchang Platz 18 belegt. Für Aufsehen hatte der öffentlich ausgetragene Streit zwischen Ex-Trainerin Sandra Kiriasis und dem Verband gesorgt.
In Pyeongchang war die russische Bobpilotin Nadeschda Sergejewa wegen Dopings von den Olympischen Winterspielen ausgeschlossen worden.
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