Friedrich gewann vier der bislang sieben Zweier-Rennen des Winters, wie schon 2017 und 2019 gewinnt er damit die Kristallkugel des Saisonbesten.

Am Sonntag steht in Sigulda noch das Weltcup-Finale an, in dem zugleich der Europameister ermittelt wird. Anschließend geht es in Friedrichs sächsischer Heimat weiter, wo ab dem kommenden Wochenende in Altenberg die Bob-Weltmeisterschaften steigen. Friedrich ist Olympiasieger, Weltmeister und Gesamtweltcupsieger im Zweier und im Vierer, er dürfte auf seiner Hausbahn kaum zu schlagen sein. Im kleinen Schlitten winkt der sechste WM-Titel in Serie, das hat in der Geschichte des Bobsports noch niemand geschafft.

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Friedrich ist Top-Favorit für die Heim-WM

Friedrichs härteste Rivalen im Osterzgebirge dürften aus dem eigenen Lager kommen. Nico Walther kennt die Bahn ebenfalls bestens, Johannes Lochner ist neben Kibermanis der einzige, der Friedrich in diesem Winter im Zweier geschlagen hat. Walther und Lochner lassen das Wochenende in Sigulda aus, um sich gezielter auf die WM vorzubereiten.

Stattdessen waren Christoph Hafer und Max Illmann am Start. Hafer holte mit Anschieber Christian Hammers Rang zwölf, Illmann wurde mit Eric Strauss nach einem Sturz im ersten Lauf nur 18. und damit Drittletzter.

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(SID)

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