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Mike Tyson gegen Jake Paul zurück im Ring: Die absurdesten Box-Duelle mit Muhammad Ali, Shaquille O'Neal und Co.
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Update 15/11/2024 um 12:39 GMT+1 Uhr
Das Comeback von Box-Ikone Mike Tyson (58) gegen den Influencer Jake Paul (27) wurde zum überdimensionalen Netflix-Spektakel aufgebauscht. Doch der absurde Mega-Fight in der Nacht zu Samstag ist keinesfalls der erste Boxkampf mit einem Höchstmaß an Kuriosität. Selbst die Legende Muhammad Ali lieferte einst die "Mutter aller boxerischen Merkwürdigkeiten". Ähnlich wie ein früherer NBA-Superstar.
Bizarrer Showdown zwischen Tyson und Paul
Quelle: Perform
MUHAMMAD ALI GEGEN ANTONIO INOKI
Die Mutter aller boxerischen Merkwürdigkeiten. Sechs Millionen US-Dollar zahlten sie dem Größten aller Zeiten, der zu diesem Zeitpunkt bereits George Foreman und Joe Frazier geschlagen hatte, um am 26. Juni 1976 gegen den japanischen Wrestler Antonio Inoki, nun ja, auf jeden Fall in den Ring zu steigen.
Was die 14.500 Zuschauer, die für die Tickets teils sündhaft teuer gelöhnt hatten, im ausverkauften Budokan von Tokio zu sehen bekamen, war jedoch an Absurdität kaum zu überbieten.
15 Runden lang krabbelte Inoki, wegen seines prominenten Kinns "Der Pelikan" genannt, hauptsächlich über den Ringboden und trat Ali auf dem Rücken liegend gegen das Schienbein.
Die Box-Legende schlug hingegen gerade einmal sechsmal zu. Letztlich endete diese Farce mit einem Unentschieden.
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Der wohl kurioseste Box-Kampf der Geschichte: Muhammad Ali (R) gegen Antonio Inoki (L)
Fotocredit: Getty Images
FLOYD MAYWEATHER JR. GEGEN CONOR MCGREGOR
Geld. Geld. Geld. Den Ruf, sehr gut darin zu sein, eben jenes in rauen Mengen zu verdienen, trägt Floyd Mayweather nun seit Jahrzehnten.
Kein Wunder, dass er im August 2017 dafür auch, mittlerweile 40 Jahre alt, gegen die MMA-Ikone Conor McGregor kämpfte.
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300 Millionen für einen Kampf: Floyd Mayweather (L) im Duell mit MMA-Ikone Conor McGregor (R)
Fotocredit: Getty Images
300 Millionen US-Dollar sollte Mayweather alleine mit dieser Show in Las Vegas verdienen, die als "The Money Fight" in gigantischem Ausmaß inszeniert worden war.
Ein zweites Ali vs. Inoki, wie es so manch Experte gefürchtet hatte, gab es jedoch nicht. Jede Kampftechnik abseits des konventionellen Boxens hätte McGregor jedoch auch eine saftige Vertragsstrafe eingebracht.
Stattdessen ging er früh aggressiv auf Mayweather los, doch der Defensivkünstler tanzte den Iren aus, bis jener müde war und sich in der zehnten Runde nicht mehr gegen die Schläge seines Gegners wehren konnte. Technischer K.o.
FLOYD MAYWEATHER JR. GEGEN LOGAN PAUL
Nicht nur Jake Paul, der sich mittlerweile das "neue Gesicht des Boxens" nennt, sondern auch sein älterer Bruder und ebenfalls Influencer Logan versucht sich immer mal wieder im Ring.
Vor über drei Jahren sogar gegen einen der besten Boxer der Geschichte. Für Floyd Mayweather, einst Weltmeister in fünf unterschiedlichen Klassen und in 50 Profikämpfen unbesiegt, war es eher eine weitere Gelegenheit, mit einem Schaukampf noch etwas mehr Geld aus seiner Marke herauszuquetschen.
Etwas überraschend rettete sich Paul, der bis dato erst einmal "professionell" geboxt und gegen den Youtuber KSI verloren hatte, über die Distanz von acht Runden. Ein Gewinner würde nicht gekürt.
Später sagte Mayweather: "Wenn es ein echter Kampf gewesen wäre, hätte ich ihn in der ersten Runde K.o. geschlagen."
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Floyd Mayweather im Kampf mit Logan Paul, dem älteren Bruder von Jake Paul
Fotocredit: Getty Images
TYSON FURY GEGEN FRANCIS NGANNOU
Da hätte sich Tyson Fury fast bis auf die Knochen blamiert. Wobei: Eigentlich hatte er das schon. Francis Ngannou k.o. schlagen, das Publikum im neuen Box-Mekka Riad ein bisschen unterhalten und ein paar Milliönchen einsacken: Der Plan des Briten, zu jenem Zeitpunkt Ende Oktober 2023 noch WBC-Schwergewichts-Weltmeister, war ziemlich narrensicher.
Schließlich hatte Ngannou, der Prügel-König aus dem MMA-Käfig, noch nie professionell geboxt.
Auch deswegen unterschätzte Fury den Nigerianer kolossal, war in Gedanken wohl schon beim Vereinigungskampf gegen Alexander Usyk.
Als ihn Ngannous Linke in der dritten Runde aber sogar zu Boden schickte, schienen diese Pläne gar zu wackeln, doch Fury riss sich am Riemen.
Er stand auf, boxte fertig - und gewann, vielleicht auch mit etwas Hilfe der Punktrichter, nach Mehrheitsentscheid.
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FURY NGANNOU END OF FIGHT
Quelle: Eurosport
SHAQUILLE O'NEAL GEGEN OSCAR DE LA HOYA
Zu einer Zeit, in der die Reality-Formate nur so aus dem Boden schossen, hatte Shaquille O'Neal eine Idee. Warum nicht gegen absolute Weltklasse-Sportler in deren Sport antreten?
Und so forderte die Basketball-Ikone 2009 im Rahmen seiner Show "Shaq Vs." niemand Geringeres als die Box-Legende Oscar de la Hoya heraus.
In einem Hotel in Paradise/Nevada stiegen "Shaq" und der Mann, der in sechs Gewichtsklassen den WM-Titel geholt hatte, mit Kopfschutz in den Ring - und es ergab sich ein groteskes Bild.
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2,16 Meter gegen 1,79 Meter: Shaquille O'Neal gegen Oscar de la Hoya
Fotocredit: Getty Images
Der 1,79 Meter große de la Hoya, der seine Karriere erst kurz zuvor beendet hatte, dominierte den Hünen von 2,16 Metern in den fünf Runden selbstverständlich nach Belieben.
"Ich habe mich zurückgehalten", so O'Neal später, "denn er ist mein Freund."
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(SID)
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Ali schlägt Foreman im Rumble in the Jungle 1974 im Zaire
Quelle: SNTV
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