Rallye Dakar: Todesfall überschattet Schlusstag - Trauer um Motorradpiloten Pierre Cherpin

Die Rallye Dakar ist am Schlusstag von einem Todesfall überschattet worden. Der französische Amateur-Motorradfahrer Pierre Cherpin erlag am Freitag beim Transfer in die Heimat seinen schweren Kopfverletzungen, die sich der 52-Jährige bei einem Sturz auf der 7. Etappe zugezogen hatte. Das teilten die Veranstalter mit. Cherpin hätte in Lille behandelt werden sollen, überlebte aber den Flug nicht.

Trauer bei der Rallye Dakar um Pierre Cherpin

Fotocredit: Getty Images

Cherpin war zum vierten Mal bei der Dakar am Start, nachdem er schon die Austragungen in Südameriak in den Jahren 2009, 2012 und 2015 bestritten hatte.
Die Familie des Toten teilte auf "Facebook" mit, der nach seinem Unfall in Saudi-Arabien bewusstlos aufgefundene und nach einer Notoperation im Krankenhaus in Sakaka ins künstliche Koma versetzte Husqvarna-Pilot habe vom an Bord befindlichen Notarzt des Ambulanzfluzeugs nicht gerettet werden können, er habe aber "nie gelitten, weder im Augenblick seines Sturzes noch danach".
"Mir geht es nicht um den Sieg. Ich möchte die Landschaften entdecken, die ich ohne die Dakar nie sehen würde", hatte Cherpin vor dem Start gesagt.
Pierre Cherpin ist der 27. Teilnehmer in der Geschichte der Dakar seit 1979, der in der Rallye sein leben verliert - 22 der Todesopfer waren Motorradpiloten.
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