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Rallye Dakar 2016: Fragen und Antworten zum Klassiker in Südamerika
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Publiziert 01/01/2016 um 12:07 GMT+1 Uhr
In Südamerika steigt die 38. Auflage der Rallye Dakar. Der Prolog steht am Samstag auf dem Programm, am 16. Januar endet die Marathon-Rallye mit der 13. Etappe und der Zieleinfahrt im argentinischen Rosario. 9000 Kilometer in zwei Wochen, glühende Hitze und Wüstenstaub, klirrende Kälte und Höhenluft: Eurosport.de präsentiert Fragen und Antworten zum "größten Herausforderung im Motorsport".
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WO WIRD GEFAHREN?
Entgegen der ursprünglichen Planung findet die Dakar 2016 nur in Argentinien und Bolivien statt. Eigentlich sollte die Odyssee auch durch Peru führen, doch das Naturphänomen El Nino machte den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung.
WIE IST DER RENNVERLAUF?
Extrem. Der Prolog ist noch recht gemächlich, doch die folgenden Tage haben es in sich. Von großer Hitze und Sanddünen in Argentinien geht es in Richtung Anden und Bolivien. In bis zu 4600 Metern Höhe ist es plötzlich kalt, Temperaturen um den Gefrierpunkt, ungewohnt dünne Luft und extremes Gefälle sorgen für anspruchsvolle und fordernde Etappen.
WER IST DABEI?
Da wären die Mini-Piloten und das deutsche Team X-raid zu nennen. Mini hat die vergangenen vier Auflagen der Dakar gewonnen, zuletzt landete Nasser Al-Attiyah (Katar) ganz vorne. Aber auch Nani Roma rechnet sich Chancen aus. Der Franzose Stephane Peterhansel greift wieder im Peugeot an, und der deutsche Co-Pilot Dirk von Zitzewitz hofft im Toyota auf eine erneute Podiumsplatzierung. Ebenfalls in einem Mini dabei ist der ehemalige Skispringer Adam Malysz aus Polen. Mit Spannung werden die Dakar-Premieren der Rallye-Größen Sebastien Loeb (Frankreich/Peugeot) und Mikko Hirvonen (Finnland/Mini) erwartet.
GIBT ES TV-ÜBERTRAGUNGEN IN DEUTSCHLAND?
Eurosport1 zeigt ab dem 2. Januar von 23.00 bis 23.30 Uhr 30-minütige Zusammenfassungen. Wem das zu spät ist, der kann am Folgetag einschalten, da die Zusammenfassungen jeweils ab 8.30 Uhr wiederholt werden.
ZAHLEN, BITTE!
Die sind beeindruckend. 9246 Kilometer müssen die Autos bewältigen, davon fließen 4792 in die Wertung ein. Die Zahlen bei Motorrad, Trucks und Quads weichen aufgrund der veränderten Streckenführung etwas ab, sind aber nicht minder beeindruckend.
IST DAS NICHT GEFÄHRLICH?
Doch, eine gewisse Gefahr ist immer dabei. Seit der Dakar-Premiere 1978 sind 66 Fahrer, Zuschauer und Journalisten bei der Dakar ums Leben gekommen. Im Januar 2015 wurde der polnische Motorrad-Pilot Michal Hernik tot aufgefunden - Dehydrierung lautete die offizielle Todesursache.
SEIT WANN WIRD IN SÜDAMERIKA GEFAHREN?
Seit 2009. Im Jahr davor war die Rallye aufgrund einer Terrorwarnung erstmals ausgefallen. Der Veranstalter ASO entschied daraufhin, die Rallye in Südamerika und nicht mehr in Afrika auszutragen.
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