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Rallye Dakar - Audi will Revolution mit Ekström, Peterhansel, Sainz: "Energieeffizient" zum Dakar-Coup
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Publiziert 29/12/2022 um 15:36 GMT+1 Uhr
Am Silvestertag startet die Rallye Dakar in Saudi-Arabien in ihre 45. Ausgabe. Mit seinen E-Autos peilt Audi eine Revolution des Sports. "Mister Dakar" Stephane Peterhansel, mit vierzehn Dakar-Erfolgen Rekordgewinner, der dreimalige Gewinner Carlos Sainz und der frühere DTM-Champion Mattias Ekström wollen mit der Hybridtechnik zum Titel fahren. Für die Ingolstädter die anvisierte Revolution.
Audi will Revolution: "Energieeffizient" zum Dakar-Coup
Fotocredit: Getty Images
Zum Jahreswechsel hält sich Audi mit den eigenen Vorsätzen nicht zurück. "Energieeffizient den Sport revolutionieren und dabei zu den Besten zählen" - nicht weniger peilen die Ingolstädter mit ihren Hybridwagen bei der am Silvestertag beginnenden 45. Rallye Dakar an. Der zweite Anlauf mit den batteriebetriebenen Rennern soll nachhaltig sitzen.
Beim letztjährigen Debüt legte das Team mit vier Etappensiegen in Saudi-Arabien die ersten Meter für eine umweltfreundliche Zukunft des Sports zurück, in der Gesamtwertung spielte man aber keine Rolle. Mit dem futuristischen "Audi RS Q e-tron E2" soll es besser laufen. Dabei baut das Werksteam weiter auf Technologien, die den leidenden Planeten schützen sollen - für Audi alternativlos.
"Das muss weiter vorangetrieben werden, sonst werden wir irgendwann keinen Motorsport mehr machen", mahnt Q-Motorsport-Gründer Sven Quandt, dessen Team mit Audi zusammenarbeitet, im "SID"-Gespräch.
Der Wagen "läuft mit Elektromotoren, einer an der Vorder- und einer an der Hinterachse", erklärt Quandt. Die im Auto verbaute Batterie, die durch einen "ehemaligen DTM-Motor mit Generator" geladen wird, treibt den Rennwagen an. So soll dem elektrischen Fahrzeug auf langen Strecken nicht der Stecker gezogen werden.
Audi: Marschroute Podium
Da der "DTM-Motor" laut Quandt konstant im effizientesten Drehzahlbereich laufe, sei dies umweltschonender als herkömmlich betriebene Benzinmotoren. "Zusätzlich fahren wir mit einem synthetischen Sprit, der auch hilft, die Kohlendioxidemission zu reduzieren", führt der Gründer von Q Motorsport weiter aus.
Quandt und das Team gehen "sehr stark aufgestellt" in den Klassiker. "Die Marschroute muss das Podium sein", sagt der 66-Jährige, dennoch gehöre bei der Rallye "natürlich ein wenig Glück dazu". Das Rennen um den Sieg scheint offen.
"Wir wissen nicht, wo Nasser Al-Attiyah steht, er hat bis heute nicht das Potenzial des Toyotas gezeigt", so Quandt. Der Katarer startet mit dem Wagen des japanischen Automobilherstellers als Titelverteidiger in den Wüstenmarathon.
Top-Trio setzt auf Audi
Al-Attiyah gilt als größter Konkurrent der Audi-Flotte, die auch in diesem Jahr auf Starpower setzt. "Mister Dakar" Stephane Peterhansel, mit vierzehn Dakar-Erfolgen Rekordgewinner, der dreimalige Gewinner Carlos Sainz und der frühere DTM-Champion Mattias Ekström wollen mit der Hybridtechnik zum Titel fahren.
"Es zeigt, dass sie an das Projekt glauben - sonst würden sie das nicht machen, denn sie sind alle auf Sieg gepolt", sagt Quandt.
Vor der längsten Dakar-Route seit 2014, welche die Fahrer über zwei Wochen vom Roten Meer bis zum Persischen Golf führt, ist das Vertrauen in das eigene Projekt groß. Für den erfahrenen Quandt, der in seine 31. Rallye Dakar geht, wäre der Sieg mit dem Elektroauto ein "Ziel erreicht". Für die Ingolstädter die anvisierte Revolution des Sports.
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(SID)
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Quelle: SID
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