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Rallye Dakar - Carlos Sainz junior besucht Carlos Sainz senior in der Wüste: Motorsport ist Familiensache
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Publiziert 06/01/2023 um 13:51 GMT+1 Uhr
Bei der Rallye Dakar erhielt Urgestein Carlos Sainz senior prominente Unterstützung aus dem eigenen Haus. Formel-1-Pilot und Sohn Carlos Sainz Junior besuchte den Senior beim Marathonklassiker in der Wüste. Und der junge Spanier schien beeindruckt von dem Event, dass über zwei Wochen geht. Vielleicht sehen wir den jungen Sainz nach seiner Formel-1-Karriere ebenfalls durch die Wüste rasen.
Carlos Sainz Senior (l.) udn Carlos Sainz Junior (r.)
Fotocredit: Getty Images
Seit 17 Jahren ist Carlos Sainz senior nicht von der Rallye Dakar wegzudenken - doch "El Matador" erlebte bei der diesjährigen Ausgabe eine Premiere der besonderen Art. "Es waren seine ersten Tage vor Ort. Er hatte eine tolle Zeit", schwärmte der spanische Altmeister im SID-Gespräch über den Besuch seines Sohnes Carlos beim Marathonklassiker in Saudi-Arabien.
Zum Start des neuen Jahres tauschte der 28 Jahre alte Formel-1-Star für ein Familientreffen Asphalt gegen Sand und tauchte in die Welt seines alten Herrn (60) ein, der mit seinem Audi dem vierten Gesamtsieg bei der Mutter aller Rallyes hinterherjagt. Und der Ferrari-Pilot ist angefixt: "Ich liebe es hier", fasste Carlos Sainz junior bei Instagram seine Eindrücke zusammen.
Aber auch wenn sich die Arbeitsbedingungen von Vater und Sohn nicht stärker unterscheiden könnten: "Am Ende sind da doch viele Gemeinsamkeiten. Und natürlich teilen wir die Leidenschaft für den Motorsport", erklärte Papa Sainz.
Dem Junior wurde diese in die Wiege gelegt. Denn als Carlos junior am 1. September 1994 das Licht der Welt erblickte, war sein Vater schon zweimaliger Rallye-Weltmeister.
Senior ist stolz auf Formel-1-Karriere des Sohnes
Während Papa Sainz nach der Geburt seines Sprösslings weiter neben der Straße auf sich aufmerksam machte, entschied sich Sainz junior im Jahr 2005 für die Kartbahn. Dieser Weg führte ihn zehn Jahre später schließlich in die Königsklasse, seit dem Rennen in Silverstone im vergangenen Sommer darf sich Carlos Sainz junior Grand-Prix-Sieger nennen.
"In der Formel 1 anzukommen, ist nicht einfach, ein Formel-1-Fahrer zu sein, auch nicht", sagte der stolze Papa, der bei den Grand-Prix-Wochenenden oft dabei ist. Er vertraue sehr auf die Fähigkeiten seines Sohnes, der seit 2021 das traditionelle Rot der Scuderia trägt.
Ob es zwischen Rallye und Formel 1 überhaupt noch Zeit für weitere Themen gibt? "Wir sprechen über Politik und andere Sportarten oder spielen eine Runde Golf - wir machen schon auch Sachen, die typisch für viele Vater-Sohn-Beziehungen sind", so "El Matador". Doch viel Zeit dafür bleibt nicht, das nächste Rennen wartet stets.
Gerade dann kommt ein Besuch des Sohnes am Arbeitsplatz des Vaters genau richtig. Ob der 28-Jährige in der Zukunft auch mal selbst an der Rallye Dakar teilnehmen wird, weiß Sainz senior nicht: "Wahrscheinlich wird er in vielen Jahren, wenn er mit der Formel 1 aufgehört hat, darüber nachdenken."
Das Talent dazu scheint er ihm mitgegeben zu haben. "Wenn ich mit ihm zusammen in einem Rallye-Auto fahre, hat er ein gutes Gefühl für den Wagen", so Vater Sainz. Sollte sich der Sprössling irgendwann tatsächlich in das Abenteuer Dakar stürzen - das nächste Familientreffen wäre gesichert.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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