Ceylin del Carmen Alvarado gewinnt im Schneegestöber in Mol - Niederländerin verteidigt Sieg beim Zilvermeercross

Ceylin del Carmen Alvarado (Fenix-Premier Tech) hat beim Exact Cross in Mol im Schneetreiben ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Beim Zilvermeercross setzte die Niederländerin sich mit einer Attacke eingangs der Vorschlussrunde von ihrer Landsfrau Manon Bakker (Crelan-Corendon) und der Belgierin Julie Brouwers (Charles Liegeois-Deschacht) ab. Fleur Moors (Baloise-Het Poetsbureau Lions) wurde Vierte.

Highlights: Del Carmen Alvarado im Schnee zum Sieg

Quelle: Eurosport

Vor einem Jahr gewann Alvarado an gleicher Stelle ihr letztes Rennen. Ihr Erfolg am Freitag kam wegen der überschaubaren Konkurrenz nicht sehr überraschend – im Gegensatz zum einsetzenden Schneegestöber.
"Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich hatte auf dem Regenradar Niederschlag gesehen, aber nicht daran geglaubt, dass das Schnee sein könnte", so die Siegerin im Ziel-Interview. "Das Zielfoto wird vermutlich das bizarrste der ganzen Saison sein", fügte Alvarado lachend an.
"Der Sieg tut mir gut. Ich war ein paar Mal nah dran, aber ich hatte nie ein wirklich gutes Gefühl. Heute waren vielleicht nicht alle Stars am Start, aber mein Gefühl war endlich gut. Daraus schöpfe ich Mut", so die 27-Jährige, die eine problematische Saisonvorbereitung hatte und erst Ende November ins Renngeschehen eingestiegen war.
Ihre entscheidende Attacke ritt sie nicht in einer der schweren Sandpassagen, sondern auf dem Asphalt. "Ich hatte es im Sand versucht, aber immer wenn wir dort ankamen, war alles kaputtgetrampelt. Wenn ich vorn war, musste ich dann die Spuren ziehen, von denen die hinter mir profitieren konnte", erklärte Alvarado ihre Taktik.

Bakker mit Kettenproblemen zu Beginn

Beim Schneecross in Val di Sole konnte Bakker 2023 ihren bisher einzigen Weltcup-Sieg feiern. Damals schlug sie Alvarado. Diesmal war ihre Landsfrau besser, wobei die äußeren Umstände auch nicht mit jenen aus Italien vergleichbar waren.
Bakker haderte im Ziel-Interview mit Kettenproblemen zu Beginn des Rennens: "Ich musste kurz anhalten und konnte danach nicht schalten. Anschließend musste ich jagen. Wenn das nicht passiert wäre, wären meine Chancen sicher größer gewesen.
Katharina Garus musste den Wettkampf als einzige deutsche Starterin nach zwei von sechs Runden beendet. Sie wurde als 52. von 58 Teilnehmerinnen gewertet. Die Schweizer Meisterin Rebekka Estermann wurde Zwölfte, die Österreicherin Rosalie Denk wurde am Ende des dritten Umlaufs als 45. aus dem Rennen genommen.
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Quelle: Eurosport


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